Veranstaltung

Mittwoch, 14. September 2016

Cuddling before pitching

Kreativwirtschaft Forum Mozartplatz lud zum „Cuddling before Pitching“

Hard Facts
Wann: Mittwoch, 14. September 2016
Uhrzeit: ab 13:00 Uhr
Wo: Wien

Obfrau Birgit Kraft-Kinz thematisierte am 14.09.2016 mit George Nimeh, Sabrina Oswald, Jens Hurtig und Markus Nutz die Vor- und Nachteile vom „Kuscheln“ im Businessalltag. Ist Cuddling eine Form der Beziehungspflege und Kundenakquise oder doch vielmehr die Möglichkeit, großen und komplexen Ausschreibungen auszuweichen? Caroline Krall moderierte die Expertenrunde.

„Pitch? Nein, danke!“, sagte Sabrina Oswald, Managing Partner bei der Futura GmbH und Partnerin bei Tell2Sell Content Marketing, gleich zu Beginn der Diskussionsrunde. Als Expertin im Bereich Storytelling konzentriert sie sich auf die Arbeit abseits großer Ausschreibungswettbewerbe: „Wenn man versucht, Kreativität in fixe Bahnen und Prozesse zu pressen, kann man sich nur mehr als sehr großer oder sehr spezialisierter Bewerber durchsetzen. Wir konzentrieren uns daher ganz aufs ‚Kuscheln’ und die langjährige Betreuung unserer Kunden“, gibt sie einen Einblick in ihre eigene Unternehmensstrategie.

„Haltung und Professionalität kann man nicht per Ausschreibung suchen“, pflichtet ihr Jens Hurtig bei, der sein in Agenturen und Unternehmen gesammeltes Wissen mittlerweile als Geschäftsführer und Head of Strategic Planning bei OSTPOL einbringt. Er kennt dabei sowohl die Sicht der Dienstleister als auch die der Auftraggeber. „Was für die Wiener das Cafe Landtmann ist, findet man in New York genauso im Baseballstadium. Cuddling zwischen Unternehmen und potentiellen Auftragnehmern gibt es immer und überall. Vertrauen kann es trotzdem nicht ersetzen“ gibt der Deutsche einen Überblick über die regionalen Eigenheiten der Beziehungspflege.

„Cuddling fängt für uns eigentlich immer erst beim Re-Briefing von Ausschreibungen an“, wendet dagegen Markus Nutz, Managing Partner und Mitbegründer von SPiNNWERK, ein. „Erst da merkt man, ob Ansprüche der Auftraggeber und Möglichkeiten der Bewerber wirklich zusammenpassen“ sagt der digital native, der anfangs als IT-Spezialist arbeitete und sein technisches und digitales Wissen mittlerweile als Online Marketer einbringt und erfolgreiche Unternehmen bei der Ausrichtung ihrer digitalen Aktivitäten berät und betreut.

„Pitches sind zwar für beide Seiten mit viel Arbeit und Zeitaufwand verbunden, trotz alledem sind sie aber immer noch die besten Möglichkeiten, Blender und wirkliche Fachleute zu unterscheiden. Großkonzerne treffen Entscheidungen nur nach diesem Prinzip.“ Wenn das jemand beurteilen kann, dann ist das Georg Nimeh, der Gründer und CEO von Nimeh & Partners. Mit über 20 Jahren Erfahrung im Medien-, Marketing- und Kommunikationsbereich kann er die aktuelle Situation auch aus internationaler Perspektive beurteilen. „Selbst wenn man nicht pitchen will, muss man trotzdem Zeit und Geld in die Akquise investieren, um neue Aufträge zu bekommen. Ein Großunternehmen werde ich als kleine Agentur niemals dazu überreden können, seinen Etat ohne Pitch zu vergeben. In New York wird im Baseballstadium genetzwerkt, aber gekuschelt wird im Sitzungszimmer“, scherzt der ehemalige Chief Digital Officer des Kuriers.

Nach der interaktiven Diskussion klang der Nachmittag beim Herbstfest des forum mozartplatz mit intensiver Netzwerkpflege und persönlichem Austausch aus.

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