Erfolg

Dritter Markt der Wiener Börse wird für KMU geöffnet

Wieder ein Erfolg für die Wirtschaftskammer (WK) Wien: Die WK Wien-Forderung nach einer Öffnung des Dritten Markts der Wiener Börse für heimische Klein- und Mittelbetriebe (KMU) wird demnächst umgesetzt.

Erfolge

Die Wirtschaftskammer (WK) Wien hat sich seit längerem für eine Änderung des Aktiengesetzes eingesetzt, damit auch heimische Klein- und Mittelbetriebe (KMU) am Dritten Markt der Wiener Börse notieren können. Bisher hat  die Verpflichtung, dort nur Namens- und keine Inhaberaktien begeben zu können und das gleichzeitige Fehlen von Regelungen zur Führung eines Aktionärsbuchs für Namensaktien, dies de facto verhindert

Nun wird die von der WK Wien geforderte Öffnung des Dritten Marktes für heimische KMU umgesetzt. Sie können künftig auch Inhaberaktien am Dritten Markt begeben. Ein entsprechender Gesetzesentwurf des Finanzministeriums war bereits in Begutachtung und soll demnächst beschlossen werden. In Kraft treten soll das neue Gesetz Anfang 2019.

„Damit können sich künftig auch heimische KMU oder junge Betriebe mit starkem Wachstum über einen Börsengang im Dritten Markt Kapital holen”, sagt WK Wien-Präsident Walter Ruck. Der Zugang zum Dritten Markt sei für KMU, die einen ersten Schritt an die Wiener Börse machen möchten, sehr wichtig, betont Ruck. Denn in diesem Segment gelten einfachere Zulassungs- und geringere Publizitätsvorschriften, wodurch eine Emission von Aktien oder Anleihen im Dritten Markt weniger aufwändig und damit auch kostengünstiger abzuwickeln ist.

Zwei neue Marktsegmente für den Mittelstand geplant

Das bestätigt auch Christoph Boschan, CEO der Wiener Börse, der sich gemeinsam mit Ruck bereits im Vorjahr für die Öffnung des Dritten Markts ausgesprochen hatte. Die Börse sei jedenfalls startklar. „Wenn die gesetzliche Grundlage wie angekündigt bis Jahresende steht, startet die Wiener Börse Anfang 2019 mit neuen maßgeschneiderten Marktsegmenten”, kündigt Boschan an. 

„Mit ‚direct market’ und ‚direct market plus’ schaffen wir einen einfachen, kostengünstigen Börseneinstieg für Jungunternehmen und den österreichischen Mittelstand. Haben die Unternehmen weitere Wachstumsambitionen, können sie sich zu einem späteren Zeitpunkt in gesetzlich geregelte Märkte - den prime market und standard market - fortentwickeln und den Kapitalmarkt noch intensiver als Finanzierungsquelle nutzen.”

Für ein Listing im „direct market” muss ein Unternehmen nach Angaben der Wiener Börse eine Aktiengesellschaft (AG) sein und genug Streubesitz herstellen, damit ein Aktien-Handel stattfinden kann. Beim „direct market plus” kommen weitere Voraussetzungen dazu, unter anderem ein veröffentlichter Jahresabschluss, ein Halbjahresbericht, die Veröffentlichung eines Unternehmenskalenders im Internet und eine Begleitung des Unternehmens durch einen Capital Market Coach.

Quelle: Wiener Wirtschaft

Erfolg: Jetzt teilen!

Antrag auf Mitgliedschaft Wirtschaftsbund Wien

In 3 einfachen Schritten werden Sie Mitglied bei Wiens größter Interessenvertretung für Selbstständige und unternehmerisch denkende Menschen!

1. IHRE PERSÖNLICHEN DATEN:

* Zutreffendes bitte ankreuzen

** KMU nach Selbsteinschätzung Euro 120 - Euro 360

2. MITGLIEDSART AUSWÄHLEN:

Der Wiener Wirtschaftsbund bietet mehrere unterschiedliche Möglichkeiten der Mitgliedschaft.

2.1. MITGLIEDSART AUSWÄHLEN
2.2. JAHRESBEITRAG FESTSETZEN
2.3. OPTIONALE BEITRITTSPENDE
KOMMEN SIE IN UNSER TEAM: