Erfolgsübersicht

 

Seit Juli 2014 werden KMU-Handwerkerleistungen für die Renovierung, Erhaltung und Modernisierung von Wohnraum indirekt gefördert. Insgesamt können bis 2015 pro Förderwerber, Wohneinheit und Jahr bis zu 600 Euro an Förderung ausbezahlt werden.

 

Mit der Verlängerung der Internationalisierungs-offensive von 2013 bis 2015 werden exportierende Unternehmen laufend unterstützt. Zusätzlich stehen 2,5 Millionen Euro jenen Unternehmen zur Verfügung, die Umsatzeinbrüche aufgrund der Russlandkrise hinnehmen müssen und auf der Suche nach alternativen Märkten sind.

 

Bis 2014 standen insgesamt 400 Millionen Euro für die Förderung der thermischen Gebäudesanierung zur Verfügung. Rund zwei Drittel davon waren für den privaten Wohnbau, ein Drittel für Betriebe reserviert. Die Mittel wurden bereits vollkommen ausgeschöpft

 

Durch den Kreativwirtschaftsscheck werden 2014 KMU mit jeweils bis zu 5.000 Euro gefördert, wenn sie für innovative Projekte Leistungen der Kreativwirtschaft, wie zum Beispiel Design, Werbung und Filmwirtschaft, in Anspruch nehmen.

 

Der mit 65 Millionen Euro dotierte Gründerfonds ermöglicht seit 2012 Jungunternehmern eine Risikokapitalfinanzierung über Firmenbeteiligungen. Der Business Angel Fonds (45 Millionen Euro) verdoppelt die Mittel von Kapitalgeber an Unternehmen.

 

Seit 2010 steht der ERP-Kleinkredit (European Recovery Program) Unternehmen mit weniger als 50 Beschäftigten und maximal 10 Millionen Euro Umsatz oder Bilanzsumme zur Verfügung, um wachstumsbedingte Finanzierungsengpässe abzufedern.

 

Die Anhebung von 8 auf 10 Prozent bringt seit 2011 jährlich rund 80 Millionen Euro mehr für forschungsaktive Unternehmen. Nun stehen rund 400 Millionen Euro pro Jahr an Forschungsgeldern für Unternehmen zur Verfügung.

 

Seit 2012 werden Unternehmen, die für Forschung und Entwicklung externe Institutionen beauftragen und über keine eigenen F&E-Einrichtungen verfügen, mit jeweils bis zu 100.000 Euro gefördert. Vor 2012 wurden nur maximal 10.000 Euro an Direktförderung ausbezahlt.

 

Die Arbeitgeberbeiträge werden um 0,2 Prozentpunkte gesenkt. Mit Juli 2014 erfolgte eine Senkung der Unfallversicherungsbeiträge um 0,1 Prozentpunkte und mit Jänner 2015 erfolgt eine weitere Senkung der Beiträge zum Insolvenzentgeltfonds.

 

2012 konnte die WKÖ zahlreiche neue Belastungen in Gesamthöhe von über 4 Milliarden Euro abwehren. Zur Diskussion standen z. B. Erhöhung der Körperschaftssteuer, Wiedereinführung einer Erbschafts- und Schenkungssteuer oder Einführung einer Vermögenssteuer.

 

Seit Juli 2013 besteht für Jungunternehmer die Möglichkeit, allfällige Nachzahlungen von Sozialversicherungsbeiträgen auf Antrag zinsenfrei auf maximal 3 Jahre, das heißt auf 12 Quartalsteilbeträge, aufzuteilen.

 

Der Wegfall der Kreditvertragsgebühr seit 2011 bringt jährlich eine steuerliche Entlastung von insgesamt 150 Millionen Euro, wovon 80 Millionen Euro auf die Unternehmen entfallen.

 

Seit Jänner 2013 bekommen Unternehmerinnen bei der Geburt eines Kindes 8 Wochen vor und nach der Entbindung ein tägliches Wochengeld von 50 Euro statt bisher nur 26,97 Euro. Das Wochengeld wird jährlich angepasst.

 

Selbständige mit dem Vorsorgeprogramm „Selbständig Gesund“ der Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft können seit Jänner 2012 eine Halbierung ihrer Selbstbehalte erreichen, wenn sie die vom Arzt festgelegten Gesundheitsziele erreichen.

 

Seit 2013 ist eine schrittweise Erfüllung von Auflagen gemäß Anlagenrecht möglich, sofern die sofortige Erfüllung aller Auflagen nicht zumutbar ist. Nicht mehr notwendige Auflagen können auf Antrag gestrichen werden. Für einfache Anlagenänderungen kann die behördliche Genehmigung künftig in einem beschleunigten Anzeigeverfahren eingeholt werden.

 

2014 wurde auf europäischer Ebene beschlossen, dass für Unternehmen im produzierenden Bereich bis 2020 keine weiteren Eingriffe in das Emissionshandelssystem erfolgen sollen.

 

Kleinunternehmer müssen seit 2010 ihre Umsatzsteuererklärung erst ab einem Jahresumsatz von 30.000 Euro abgeben und nicht wie vorher schon ab 7.500 Euro.

 

Unternehmen mit einem Vorjahresumsatz zwischen 30.000 und 100.000 Euro müssen seit 2011 ihre Umsatzsteuervoranmeldungen nur mehr vierteljährlich erstellen anstatt wie bisher monatlich.

 

Die Grenze der Buchführungspflicht wurde im Rahmen der Novellierung des Rechnungslegungsrechts-Änderungsgesetzes ab Jänner 2010 auf 700.000 Euro angehoben.

 

Seit Jänner 2010 ermöglicht das Unternehmensserviceportal den Unternehmen, ihre Behördenwege durch eine einmalige Anmeldung einfach, schnell und rund um die Uhr elektronisch über das Internet abzuwickeln. Das USP wird schrittweise ausgebaut.

 

 

Das Enterprise Europe Network (EEN) der WKÖ unterstützt Unternehmen bei Rechtsfragen zum Binnenmarkt. Bisher wandten sich über 3.000 heimische Unternehmer an das EEN.

 

2014 wurde beschlossen, dass Aufzeichnungen von Arbeitszeit für Arbeitgeber wesentlich einfacher werden, z. B. kann bei fixer Arbeitszeitaufteilung die Aufzeichnung ganz entfallen und nur Abweichungen sind festzuhalten. Darüber hinaus werden die Möglichkeit von Saldenaufzeichnungen und der Entfall der Aufzeichnung von Ruhepausen ausgeweitet. Das bringt bis zu 25 Millionen Euro an Kostenersparnis für heimische Betriebe.

 

 

Die neuen Regelungen zum Lohn- und Sozialdumping Gesetz (2014) schaffen eine bessere Verhältnismäßigkeit zwischen Strafe und Vergehen. Demnach entfällt z. B. eine Anzeige bzw. Strafe, wenn das Entgelt nur geringfügig unterschritten wird.

 

1.000 Euro Unterstützung pro Lehrling erhalten Unternehmen, die einen Lehrling aus einer überbetrieblichen Berufsausbildung für mindestens 1 Jahr übernehmen. Mit der neuen Lehrlingsförderung werden seit September 2013 unter anderem auch die Vorbereitungskurse und der Antritt zur Lehrabschlussprüfung gefördert.

 

Aufgrund der knappen öffentlichen Mittel drohte 2010 die Streichung der Lehrstellenförderung. Die WKÖ sicherte den Erhalt sowohl der Basisförderung als auch der speziellen Förderprogramme für Lehrbetriebe in Gesamthöhe von rund 155 Millionen Euro pro Jahr.

 

Mit der Rot-Weiß-Rot-Karte (RWR-Karte) gelten seit Juli 2011 neue Zuwanderungsbestimmungen, womit höher qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Nicht-EU-Ausland einfacher eine Beschäftigung in österreichischen Unternehmen aufnehmen können. Die RWR-Karte wird laufend weiterentwickelt.

 

Gründung der Wohnbauinvestitionsbank durch die Bausparkassen und die Wohnbaubanken, die eine Garantie der Bundesregierung in der Höhe von € 500 Mio. erhält und damit Kredite von der EIB in der Höhe von € 750 Mio. abrufen kann und bewirkt somit in weiterer Folge Wohnbauinvestitionen in der Höhe von € 5,75 Mrd.

 

Ab 2016 werden statt € 200 Mio. € 300 Mio. an Garantien vergeben.  Die Bearbeitungsgebühren des AWS für die Kredite werden für die Unternehmen auf 0,25 % halbiert. Bedeutet bei € 1 Mio. rund € 9.000,-

 

Höchstarbeitszeit bei Lehrligen ab 16 Jahren steigt bei Dienstreisen von 10h auf 12h sonst auf 10h pro Tag.

 

Anstatt € 55,- kostet die Krankenversicherung inklusive aller Leistungen für Mindesteinkommen nur mehr € 31,-.

 

Statt 8% kommen - wie beim Finanzamt - nur 4% Zinsen bei Zahlungsverzug

 

Um die SV-Zahlungen dem tatsächlichen Einkommen anzupassen, können höhere Beiträge betriebsausgabenwirksam eingezahlt werden.

 

 

Zur Vermeidung großer Summen kann in kleineren regelmäßigen Teilbeträgen gezahlt werden oder individuell und flexibel die Zahlung der Jahres-SV-Beiträge vereinbart werden - je nach Umsatzschwankungen.

 

Für schwere Zahn- und Kieferfehlstellungen für jugendliche SVA-Mitversicherte bis 18 Jahre.

 

Es kommt zu keiner automatischen Dauerstrafzahlung bei der Kündigung oder Nicht-Aufnahme eines Mitarbeiters über 50 Jahren. Stattdessen wird die einmaligen Auflösungsabgabe bei einer Kündigung verdoppelt (auf rd. € 260,-)

 

Von der Senkung der Tarife bei der Einkommensteuer proitieren rund 330.000 Unternehmer.

 

Abschaffung der Vergnügungssteuer mit 1. Jänner 2017.

 

Abschaffung der Gesellschaftsteuer mit 1. Jänner 2016.

 

Steuerbegünstigung des 13. und 14. Gehalts auch für Unternehmer durch Gewinnfreibetrag

 

Abschaffung der Kreditvertragsgebühr

 

Der Beitrag zur Allgemeinen Unfallversicherung (AUVA) wurde mit Juli 2014 um 0,1 Prozentpunkte gesenkt, der Beitrag zum Insolvenzentgeltfonds mit Jänner 2015 ebenfalls um 0,1 Prozentpunkte und beträgt nach einer weiteren Senkung um 0,1 % nunmehr 0,35 %. 2017 werden die Arbeitgeberbeiträge zum Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) um 0,4 Prozentpunkte und 2018 um weitere 0,2 Prozentpunkte gesenkt. In Summe sinken die Lohnnebenkosten für heimische Unternehmen bis 2018 um fast 1 Mrd. Euro. Weiters konnte die Einführung eines ermäßigen Kranken- und Arbeitslosenversicherungsbeitrages für die gesamte Lehrdauer jener Lehrverhältnisse erreicht werden, die ab dem 1. 1. 2016 beginnen. Der neue Krankenversicherungsbeitrag beträgt 3,35 % statt 7,65 % für alle anderen Arbeitnehmer. Der Arbeitslosenversicherungsbeitrag für Lehrlinge beträgt nunmehr maximal 2,4 % statt höchstens 6 % für die übrigen Arbeitnehmer.

 

Auslandsmontagen bleiben auch weiterhin steuerlich begünstigt

 

Die Ankündigung der Bundesregierung wird begrüßt, unsere Forderung nach einer Investitionszuwachsprämie umzusetzen. Demnach soll in den Jahren 2017 und 2018 der Investitionszuwachs gestaffelt nach der Anzahl der Mitarbeiter gefördert werden. Für Unternehmen bis zu 49 Mitarbeitern soll der Investitionszuwachs im Gesamtausmaß von mindestens 50.000,- Euro und höchstens 450.000,- Euro mit 15 %iger Prämie gefördert werden. Für Unternehmen zwischen 49 und 250 Mitarbeitern soll der Investitionszuwachs mit mindestens 100.000,- Euro und höchstens 750.000,- Euro mit 10 %iger Prämie gefördert werden.

 

Die neue Regelung wurde im Oktober im Wiener Landtag beschlossen und damit die ganzjährige Öffnung des eigenen Schanigartens genehmigt

 

30 Prozent Nebenrechte: Das entspricht faktisch dem einheitlichen Gewerbeschein in den freien Gewerben. 15 Prozent Nebenrechte: Hier haben wir zwar 20 Prozent gefordert, doch immerhin konntenwir eine Steigerung zur vorherigen Schwelle erreichen. Betriebsanlagenrecht massiv vereinfacht. Die Teilgewerbewurden komplett gestrichen und damit ein Drittel der Gewerbeordnung ersatzlos abgeschafft.

 

Wir haben gemeinsam mit der SVA und der WGKK ein gemeinsames Bekenntnis schaffen können, um Mehrfachversicherungen abzuschaffen und Rechtssicherheit für Unternehmer zu sichern, gerade im Hinblick auf die Situation Werkvertrag vs. Dienstvertrag. Derzeit werden beide Projekte verhandelt.

 

In der Causa Lobautunnel gibt es durch unseren Einsatz wieder neue Bewegung. Gemeinsam mit der Wirtschaftskammer und ÖVP Wien sind wir einer der größten Treiber des für Wien so wichtigen Zukunftsprojekts

 

Unternehmen mit einem Vorjahresumsatz zwischen 30.000 und 100.000 Euro müssen seit 2011 ihre Umsatzsteuervoranmeldungen nur mehr vierteljährlich erstellen anstatt wie bisher monatlich.