Erfolg

Leistungsharmonisierung: Gleiche Leistung für gleiches Geld

Jahrzehntelang wurde – durchaus berechtigt – von den Versicherten gefragt: Warum hat mein Cousin in Vorarlberg für seine Zahnspange nur 30% selber bezahlen müssen und ich in Wien 50%? Warum zahlen die Salzburger einen Zuschuss zur Logopädie und die anderen nicht? In Wien und Tirol gibt‘s keinen Ultraschall für Schwangere auf Kassa?

Erfolge

Im Wesentlichen drehte es sich um Leistungsunterschiede der einzelnen Sozialversicherungsträger in folgenden Bereichen:

  • Bei Zuzahlungen der Versicherten, sprich Selbstbehalten (bei abnehmbaren Zahnspangen, Zahnersatz, Transportkosten, Flüssiggas, Blutzuckermessgeräten, FSME-Impfungen, etc.)

  • Bei Zuschüssen durch die Kassa (fixe Zahnspangen, Perücken, Rollstühle, Windeln)

  • Beim Leistungsumfang (Krankentransporte, PSA-Tests, PAP-Abstriche, endovaginale Sonografie, Blutzuckerstreifen, Zahnspangen, Krankengeld bei langer Dauer und mit Familienzuschlägen)

Es wurde gestritten, polemisiert und versucht aus dieser unverständlichen Situation politisches Kleingeld zu schlagen. Bereits zum Amtsantritt als neuer Vorsitzender des Hauptverbandes gab Alexander Biach der Leistungsharmonisierung höchste Priorität, wusste aber auch um die schwierige Umsetzung.

Nach etwas mehr als einem Jahr an der Spitze der österreichischen Sozialversicherung lässt sich nun der erfreuliche Erfolg vermelden: Zuschüsse, Selbstbehalte oder die Gewährleistung einer Leistung, werden nun österreichweit für alle Versicherten vereinheitlicht!

3 Beispiele:

  • Bis jetzt lagen die Höchstgrenzen für Zuschüsse für einen Rollstuhl zwischen 498€ (Wien und Tirol) und 3.320€ (NÖ, OÖ, Salzburg, Vlbg, BVA, SVB, Eisenbahn und Bergbau). Seit Oktober 2017 betragen die Höchstgrenzen nun bei allen KV-Trägern 3.320€

  • Familienzuschläge zum Krankengeld wurden früher nur durch die Oberösterreichische- und die Vorarlberger Gebietskrankenkassa gewährt, alle anderen KV-Träger gewährten diese nicht. Durch die bereits vollzogene Leistungsharmonisierung kommen nun alle Versicherten in diesen Genuss bzw. beziehen sie auch jetzt bereits unter Umständen sogar eine noch bessere Leistung (bei der BVA gibt es beispielsweise eine Lohnfortzahlung bis zu einem Jahr). 

  • In der Schwangerschaft übernehmen nicht alle Kassen die endovaginale Sonografie („Ultraschall“), dies ist mit 1. Jänner 2019 endlich Geschichte.

Alle harmonisierten Teilbereiche finden Sie unter: www.hauptverband.at

Viele Kritiker konnten somit eines Besseren belehrt werden. Damit ist nicht nur die Harmonisierung nach außen (die Leistungen gegenüber den Versicherten) sichergestellt, sondern auch die Harmonisierung nach innen geglückt, denn die gesamten Mehrkosten für diese Reform (insgesamt 84 Millionen Euro) werden nämlich von allen Kassen solidarisch geleistet! Den Versicherten entstehen damit keine zusätzlichen Kosten und die Leistungen sind ab 1.1.2019 nun österreichweit einheitlich! 

Durch die Arbeit von Dr. Alexander Biach und die seines Teams an der Spitze des Hauptverbandes, den zahlreichen Funktionärinnen und Funktionären innerhalb der selbstverwalteten SV-Träger ist es nun endlich gelungen, Einigkeit herzustellen und spürbare Erfolge für uns Versicherte zu erzielen! 

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