Erfolg

Vergnügungssteuer durch Wirtschaftsbund Kampagne abgeschafft

Die Vergnügungssteuer wird mit 1.1.2017 endgültig abgeschafft. Grundlage hierfür war eine intensiv geführte Öffentlichkeitskampagne durch den Wirtschaftsbund Wien und die Junge ÖVP Wien unter dem Titel „Spass befreien“. Nun können wir endlich festhalten: Wir haben den Spaß in Wien befreit!

Erfolge

Die Wiener Vergnügungssteuer oder Lustbarkeitsabgabe war schon lange unsinnig und der Branche ein Dorn im Auge. Es freut uns besonders, dass dieses Ärgernis jetzt mit 1.1.2017 abgeschafft wird und sich damit eine langjährige Forderung der Tourismus- und Freizeitwirtschaft erfüllt.

Mit dem Ende des so genannten Kleinen Glückspiels gingen die Steuereinnahmen drastisch zurück. Sie fielen von vormals über 50 Mio. Euro auf rund 5 Mio. Euro. Während der bürokratische Aufwand und die Kosten der Einhebung der Vergnügungssteuer schon lange in keinem vernünftigen Verhältnis zu den erzielten Einnahmen mehr standen, war diese Steuer für das einzelne Unternehmen immer noch eine große Belastung. Ihre Abschaffung sollte also längst logische Konsequenz sein. Trotzdem dauerte es noch eine Weile, bis die Stimmen aus der Wirtschaft Gehör fanden.  

Will Wien in Zukunft auch im internationalen Vergleich mit einer jungen und lebendigen Club- und Eventszene punkten, muss die Stadt auch die entsprechenden Rahmenbedingungen bieten. Eine Steuer für „Publikumstanz“ in der Höhe von 15 % der Eintrittsgelder sowie auf alle dort verkauften Speisen und Getränke war da mehr als kontraproduktiv. Von dem bürokratischen Aufwand und den notwendigen Behördenwegen ganz zu schweigen. Besonders erschwerend kam hinzu, dass diese Steuer ja vom Umsatz berechnet wurde – d.h. sie musste auch beglichen werden, wenn Veranstaltungen einen Verlust brachten. Das unternehmerische Risiko wurde also weiter erhöht.  

Wien ist weltweit berühmt für seine stimmungsvollen Bälle. Auch diese wurden durch die Vergnügungssteuer unnötig belastet. Außerdem war die Abgrenzung zwischen steuerpflichtigem „Publikumstanz“ bzw. nicht-steuerpflichtigem „Konzert“ oft schwierig und führte zu nachträglichen Steuerforderungen der zuständigen Magistratsabteilung. Mit der Abschaffung der Vergnügungssteuer sind dann endlich die Zeiten vorbei, in denen gut gelaunte Konzertbesucher, die sich „tanzend“ zur Musik bewegten, der Grund für hohe Steuernachzahlungen waren. Ab 2017 herrscht mehr Rechtssicherheit und damit bessere Kalkulierbarkeit für Veranstalter von Events in Wien. Davon profitieren wir alle!

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