Forderung

Wirtschaft muss Pflichtfach in der Schule werden

Studie belegt: Wirtschaftswissen von Schülern mangelhaft – Wirtschaftskammer Wien bringt Forderungspaket in Stellung

Erfolge
  • Leichtere Pauschalierungen. Erleichterung für Kleinunternehmer

    Bisher lag die Grenze, um als Kleinunternehmen zu gelten und damit von der Umsatzsteuer befreit zu sein, bei 30.000€ Jahresumsatz. Jahrelang blieb dieser Wert unverändert und wurde seit dem Jahr 2007 nicht an die Inflation angepasst.

  • Anhebung der GWG-Grenze. Erleichterung für alle Selbstständigen

    Aus eigener Erfahrung weiß jeder Betrieb, dass der Kauf eines Laptops, Smartphones, Druckers, von Software(-lizenzen) oder anderer Büroausstattung recht schnell recht teuer werden kann. Nichts ist ärgerlicher, als ein Anlageverzeichnis für diese Dinge zu führen und auf die korrekte Abschreibungsdauer achten zu müssen.

  • Kinderbetreuungsgeld: Neuregelung erreicht

    Bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) wurde ein Jungfamilienfonds eingerichtet. Er soll Selbstständige unterstützen, die wegen einer Fristversäumnis Kinderbetreuungsgeld zurückzahlen mussten.

Anlässlich des Starts zur 14. Kinder Business Week am WIFI Wien fordert die Wirtschaftskammer Wien mehr Wirtschaft im Lehrplan der heimischen Schulen.

„Schule muss Kinder und Jugendliche auf die Realitäten des Alltags vorbereiten. Und dieser Alltag besteht zu einem wichtigen Teil aus Wirtschaft und Arbeit” - Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien


Dabei sind viele österreichische Schüler auf diese Realität aber überhaupt nicht vorbereitet, warnt die WK Wien schon seit Jahren. Das wurde durch eine wissenschaftliche Studie der Wirtschaftsuniversität bestätigt. So nehmen Schüler Verflechtungen mit der Welt der Wirtschaft nicht wahr, betrachten ökonomisches Handeln als Sache des Staates und haben Wissenslücken bzw. ein unscharfes Bild vom Unternehmertum. Deshalb erneuert die WK Wien ihre Forderung nach mehr Wirtschaftswissensvermittlung in der Schule.

Ganz konkret hat die WK Wien folgende Forderungen:

Lehrinhalte überdenken / Pflichtfach Wirtschaft 
Das Unterrichtsfach „Wirtschaft“ ab der Volksschule etablieren, das Interesse für Technik bereits im Kindergarten fördern. Mehr MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) in die Schulen. Mehr Praxis in die Ausbildung der Lehrer. Ab der 5. Schulstufe ein Pflichtschulfach „Wirtschaft und Finanzen“ implementieren.

Unterstützung bei Laufbahn-Entscheidung
Berufsorientierung in allen Schulen der 7. bis 9. Schulstufe. Prognoseverfahren am Ende der Volksschule, um Eltern und Kinder bei der Laufbahnentscheidung zu unterstützen.


Weiters fordert die WK Wien:

Bildungspflicht statt Schulpflicht
Schüler sollen nicht nur ihre Pflichtschulzeit absitzen. Eine Bildungspflicht ist zielführender. Schüler dürfen nur die Schule verlassen, wenn sie bestimmte Bildungsziele (v.a. in Deutsch, Mathematik, Englisch) erfüllt haben. So wird ein Mindest-Bildungsniveau sichergestellt.

Komplettreform der 9. Schulstufe
Die 9. Schulstufe inklusive Polytechnikum muss reformiert werden, weil die Lehrlingsausbildung ein Jahr später als weiterführende Schulen (AHS-Oberstufe, BMHS) beginnen. Für die Jugendlichen im Polytechnikum ist die 9. Schulstufe ein verlorenes Jahr.

Quelle: WKO

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Antrag auf Mitgliedschaft Wirtschaftsbund Wien

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* Zutreffendes bitte ankreuzen

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