Forderung

Rücknahme der USt-Erhöhung wichtig für Tourismus

Österreich muss die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Betriebe im internationalen Kontext sicherstellen. Auch wenn Nächtigungszuwächse erzielt werden, ist die Konkurrenz immer noch sehr groß.

Erfolge

Andrea Steinleitner, Obfrau der Hotellerie, ist sehr erfreut über die Ankündigung von Bundesminister Sebastian Kurz,  den Mehrwertsteuersatz für Beherbergung zu reduziert: „Wir von der Fachgruppe Hotellerie Wien begrüßen die Ankündigung des ÖVP-Chefs Sebastian Kurz, über die Pläne zur Rücknahme der Mehrwertsteuer auf Beherbergung von 13 auf 10 Prozent. Damit findet eine wichtige Forderung der österreichischen Hotellerie endlich Gehör.“

 

Im europäischen Vergleich, zum Beispiel in Frankreich und Italien, liegt der Steuersatz bei zehn Prozent und in Slowenien bei 9,5 Prozent. „Wir wissen, dass der Mehrwertsteuersatz auf Beherbergung  in 20 von 28 EU Staaten niedriger als in Österreich ist. Die EU empfiehlt gerade auf dienstleistungsintensive Branchen wir eben die Hotellerie einen niedrigen Steuersatz. In Deutschland wurde der Mehrwertsteuersatz auf 7% reduziert, in der Schweiz beträgt er sogar nur 3,80 %“, so Steinleitner.

 

Das Ziel einer Senkung der Abgabenquote auf 40 Prozent reduziert nicht nur die Steuerlast, sondern kurbelt auch das Wirtschaftswachstum an. „Gerade in der Wiener Stadthotellerie hat uns die Erhöhung des Mehrwertsteuersatzes von 10%  auf 13% besonders getroffen, da bedingt durch das enorme Bettenwachstum der letzten Jahre, die Preisdurchsetzung besonders schwierig ist. Wir konnten die Erhöhung der Mehrwertsteuer durchwegs nicht an die Gäste weitergeben. Viele Hotels haben die Zimmerpreise von 2008 noch nicht erreicht und dies bei in der Zwischenzeit stark gestiegenen Fixkosten. Daher wäre die Rücknahme der Erhöhung ein wichtiges Signal an unsere so dienstleistungsintensive Branche“, betont Steinleitner die Wichtigkeit der Senkung der USt-Senkung.

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