Forderung

Stadt muss beim EMA-Angebot dringend nachbessern

Wien als Standort von EU-Agenturen EMA und EBA weiter im Rennen – Von der Stadt angebotene Gebäude erfüllen Kriterien nicht

Erfolge
  • Leichtere Pauschalierungen. Erleichterung für Kleinunternehmer

    Bisher lag die Grenze, um als Kleinunternehmen zu gelten und damit von der Umsatzsteuer befreit zu sein, bei 30.000€ Jahresumsatz. Jahrelang blieb dieser Wert unverändert und wurde seit dem Jahr 2007 nicht an die Inflation angepasst.

  • Anhebung der GWG-Grenze. Erleichterung für alle Selbstständigen

    Aus eigener Erfahrung weiß jeder Betrieb, dass der Kauf eines Laptops, Smartphones, Druckers, von Software(-lizenzen) oder anderer Büroausstattung recht schnell recht teuer werden kann. Nichts ist ärgerlicher, als ein Anlageverzeichnis für diese Dinge zu führen und auf die korrekte Abschreibungsdauer achten zu müssen.

  • Kinderbetreuungsgeld: Neuregelung erreicht

    Bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) wurde ein Jungfamilienfonds eingerichtet. Er soll Selbstständige unterstützen, die wegen einer Fristversäumnis Kinderbetreuungsgeld zurückzahlen mussten.

Wo der neue Standort sein wird, entscheidet die Politik – nämlich der Rat der Außen- und Europaminister im November. Geht es nach den Mitarbeitern der EMA (Europäische Arzneimittelagentur), so wäre die Sache klar. Sie wollen am liebsten nach Wien übersiedeln.

„Das freut mich natürlich sehr. Es hat sich gelohnt, dass die Wirtschaftskammer Wien frühzeitig im März direkt bei EMA-Chef Guido Rasi in London Werbung für den Standort Wien gemacht hat“, sagt Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien.

Kritik an angebotenen Bürogebäuden

Wie nun bekannt wurde, gibt es jedoch auch deutliche Kritik an den von der Stadt Wien angebotenen Bürogebäuden. Sie erfüllen nicht die geforderten Kriterien wie ausreichend Platz für 1300 Arbeitsplätze, geräumige Eingangsbereiche und Konferenzräumlichkeiten und notwendige Sicherheitsvorkehrungen. Im Vergleich zum Mitbewerb um den neuen EMA-Standort, schneiden die Gebäude in Amsterdam, Mailand, Bratislava, Brüssel und Kopenhagen deutlich besser ab.

„Jetzt heißt es rasch handeln. Die Stadt muss jetzt sofort aktiv werden, das Angebot nachbessern. Wir dürfen uns die Chance nicht entgehen lassen. Ich gehe davon aus, dass die Politik die Dringlichkeit der Situation erkennt und handelt. Wir sind hier gerne ein starker Partner für die Stadt“, sagt Ruck.

Die Sozialpartner WK Wien und AK Wien haben im Herbst 2016 gemeinsam den Stein für die EMA-Bewerbung ins Rollen gebracht. Per Schulterschluss setzten sie sich bei Bundesregierung und Stadt für eine aktive Bewerbung ein. Eine Ansiedelung der Agentur würde laut Berechnungen der WK Wien rund 133 Mio. Euro an direkter zusätzlicher jährlicher Wertschöpfung am Standort Wien bringen. Die indirekten Auswirkungen wären um ein Vielfaches größer: Wien würde mit einem Schlag zum Zentrum der Biotech- und Pharmaindustrie Europas werden und internationale Unternehmen anziehen.

Mehr dazu: 

Wien ist heißer Kandidat als neuer EMA-Standort

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