Forderung

Dobcak/Binder: Wirte sind keine Kindermädchen

Lärmbelästigungen sind durch das Rauchverbot ab 1. November vorprogrammiert.

Erfolge
  • Leichtere Pauschalierungen. Erleichterung für Kleinunternehmer

    Bisher lag die Grenze, um als Kleinunternehmen zu gelten und damit von der Umsatzsteuer befreit zu sein, bei 30.000€ Jahresumsatz. Jahrelang blieb dieser Wert unverändert und wurde seit dem Jahr 2007 nicht an die Inflation angepasst.

  • Anhebung der GWG-Grenze. Erleichterung für alle Selbstständigen

    Aus eigener Erfahrung weiß jeder Betrieb, dass der Kauf eines Laptops, Smartphones, Druckers, von Software(-lizenzen) oder anderer Büroausstattung recht schnell recht teuer werden kann. Nichts ist ärgerlicher, als ein Anlageverzeichnis für diese Dinge zu führen und auf die korrekte Abschreibungsdauer achten zu müssen.

  • Kinderbetreuungsgeld: Neuregelung erreicht

    Bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) wurde ein Jungfamilienfonds eingerichtet. Er soll Selbstständige unterstützen, die wegen einer Fristversäumnis Kinderbetreuungsgeld zurückzahlen mussten.

Aber warum sollen Wirte für das Verhalten ihrer Gäste vor dem Lokal verantwortlich gemacht werden, fragen sich Gastronomieobmann Peter Dobcak und Kaffeehäuserobmann Wolfgang Binder.

„Hier kommt die nächste Etappe der Existenzbedrohung.” Peter Dobcak, Gastronomieobmann

Der Antrag auf eine Ausnahmeregelung des absoluten Rauchverbots für die Nachtgastronomie ab 1. November wurde vom Verfassungsgerichtshof ohne weitere Diskussionen abgeschmettert. Was klar auf der Hand liegt: Raucher werden vor das Lokal gedrängt und es wird somit zu einer vermehrten Lärmbelästigung der Anrainer kommen. „Das Leben eines Wirtes ist schon hart genug, aber das Bangen um die eigene Existenz durch den Verlust der rauchenden Gäste bzw. Anrainerklagen wegen der Raucher setzt dem Ganzen die Krone auf”, ärgert sich Peter Dobcak, Obmann der Fachgruppe Gastronomie der Wirtschaftskammer (WK) Wien, der sich bereits seit Jahren für eine sachgerechte Auslegung der diesbezüglichen Gewerbeordnung einsetzt.

„Die Gewerbeordnung muss überarbeitet werden.” Wolfgang Binder, Kaffeehäuserobmann


Einfach nur grotesk, erklärt auch Wolfgang Binder, Obmann der Fachgruppe Kaffeehäuser der WK Wien. „Es kann doch nicht sein, das wir als Unternehmer bestraft werden für etwas, was außerhalb unseres Einflusses liegt.”

Worum es im Konkreten geht:  Laut § 113 Abs. 5 Gewerbeordnung ist der Unternehmer für den Lärm der Gäste vor dem Lokal verantwortlich. Das kann - bei wiederholter „unzumutbarer Belästigung der Nachbarschaft durch die Gäste” z.B. zu einer Vorverlegung der Sperrstunde oder zu einer späteren Aufsperrstunde führen. Was ein unzumutbarer Lärm ist, wird von Seiten des Gesetzgebers jedoch nicht definiert. „Der Passus gehört definitiv aus der Gewerbeordnung gestrichen”, so Binder. „Bei allem Verständnis für die Anrainer mache ich mich für die Interessen der Unternehmer stark, die sich in ihrer Existenz bedroht sehen”, krisitisiert Dobcak. Und Wirte, da sind sich beide Obleute einig, „sind Wirte und keine Kindermädchen”.

Unterstützen Sie Peter Dobcak in der Gastronomie: www.wkwahl.wien/peterdobcak

Unterstützen Sie Wolfgang Binder bei den Kaffeehäusern: www.wkwahl.wien/wolfgangbinder

Forderung: Jetzt teilen!

Antrag auf Mitgliedschaft Wirtschaftsbund Wien

In 3 einfachen Schritten werden Sie Mitglied bei Wiens größter Interessenvertretung für Selbstständige und unternehmerisch denkende Menschen!

1. IHRE PERSÖNLICHEN DATEN:

* Zutreffendes bitte ankreuzen

** KMU nach Selbsteinschätzung Euro 120 - Euro 360

2. MITGLIEDSART AUSWÄHLEN:

Der Wiener Wirtschaftsbund bietet mehrere unterschiedliche Möglichkeiten der Mitgliedschaft.

KOMMEN SIE IN UNSER TEAM: