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Strafen gegen Airbnb müssen konsequent umgesetzt werden

Hotellerieobfrau-Stellvertreter Dominic Schmid kritisiert fehlende Gerechtigkeit. Online-Buchungsplattform Airbnb kommt Meldepflicht nicht nach. Ordentliches Verwaltungsverfahren der Stadt ist richtiger Schritt.

Erfolge
  • Kinderbetreuungsgeld: Neuregelung erreicht

    Bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) wurde ein Jungfamilienfonds eingerichtet. Er soll Selbstständige unterstützen, die wegen einer Fristversäumnis Kinderbetreuungsgeld zurückzahlen mussten.

  • Neue Aufgaben für Standortanwalt Alexander Biach

    Stadt Wien überträgt per Erlass Alexander Biach als Wiener Standortanwalt neue Aufgaben. Bürgermeister Ludwig und WKW-Präsident Ruck präsentieren Zusammenarbeit auf Landesebene.

  • Wirtschaftsbund schafft familienfreundliche Kinderbetreuungsgeld-Lösung für Selbstständige

    EPU-Sprecherin, Kasia Greco, zeigt sich hocherfreut: „Von unserem Antrag im Wirtschaftsparlament 2018 bis in den Nationalrat war es zwar ein weiter Weg, doch der hat sich bezahlt gemacht. Künftig gibt es endlich klare Regelungen der Zuverdienstgrenze und einen Jungfamilienfonds, der Härtefälle für bereits rechtskräftig festgestellte Rückforderungen übernimmt. Gute Interessenvertretung zahlt sich schlussendlich eben immer aus!“

Wir sind erleichtert, dass Wien nun entschlossen gegen Airbnb vorgehen will“, kommentiert Hotellerieobfrau-Stellvertreter Dominic Schmid die Entscheidung der Stadt, der Online-Buchungsplattform Strafbescheide bei nicht Offenlegung der Vermieterdaten zu schicken. Für Schmid ist das der richtige Schritt im langen Streit um die Bekanntgabe der Vermieterdaten, zu der Airbnb - so wie alle Zimmervermieter - verpflichtet ist.

„Es kann nicht sein, dass sich ein international tätiger Online-Multikonzern seit Jahren die Rosinen aus dem Kuchen pickt, während Wiens Hotelbetriebe verantwortungsbewusst ihre Steuern zahlen und die Ortstaxen abführen.“, Dominic Schmid

Die Strafbescheide müssen nun konsequent übermittelt werden, fordert Schmid. Immerhin gibt es laut Informationen der Stadt etwa 8000 Wohnung in Wien auf der Plattform – in Summe ergäbe das eine Gesamtsumme von 280.000 Euro.

Ein Streit in scheinbarer Endlosschleife
Ende vergangenen Jahres hatte die Stadt Wien die Verhandlungen mit Airbnb über die Offenlegung der Vermieterdaten abgebrochen. „Airbnb hat als fadenscheinige Ausrede den Datenschutz vorgegeben, um die Daten nicht bekannt zu geben und in weiterer Folge keine Ortstaxe abführen zu müssen“, so Schmid. Diesem Spiel müsse endlich ein Riegel vorgeschoben werden.

Fairer Wettbewerb sieht anders aus
„Die Konsequenz für korrekt agierende touristische Wohnraumvermittler sind unfaire Wettbewerbsbedingungen auf dem Beherbergungsmarkt. In manchen Fällen kann das sogar die Existenz von Betrieben gefährden“, erklärt Schmid. Nicht zu vergessen seien auch die negativen Konsequenzen für den bereits angespannten Wiener Wohnungsmarkt, dem Wohnungen entzogen werden.

Quelle: Wirtschaftskammer Wien

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