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Das neue Fahrtenbuch

Mit 1. Jänner 2018 wird das bisherige - nicht mehr zeitgemäße - Fahrtenbuch zur Aufzeichnung der Lenkerarbeitszeiten durch das neue „Lenkprotokoll” ersetzt.

Erfolge

Mit der Änderung der Gesetzeslage der Lenkprotokoll-Verordnung ändert sich nichts am Fahrtenbuch, das für steuerliche Zwecke (z. B. zur Ermittlung des Kilometergeldes für die Einnahmen-Ausgaben-Rechnung) herangezogen wird. 

Anstelle der derzeitigen Regelungen mit insgesamt drei verschiedenen Fahrtenbuchvarianten wird in Zukunft nur mehr eine einzige Variante in Form des „Lenkprotokolls” zu verwenden sein. Bis Ende 2018 gibt es eine Übergangsregelung.

Ein Lenkprotokoll muss beim Lenken von Kfz auf öffentlichen Straßen dann geführt werden, wenn

  • in dem Fahrzeug kein EU-Kontrollgerät eingebaut werden muss,

  • ein EU-Kontrollgerät nur freiwillig eingebaut wurde, auf dessen Benutzung aber verzichtet wird und

  • das Fahrzeug nicht von der Lenkprotokollpflicht ausgenommen wurde.

Insbesondere sind somit zur Verpflichtung zur Führung eines Lenkprotokolls Pkw und Kombinationskraftwagen ausgenommen sowie Lenker von Kfz zur Güterbeförderung mit weniger als 3,5 t, sofern das Lenken nicht die arbeitsvertragliche Kerntätigkeit darstellt und die Lenkzeit bestimmte Grenzen nicht überschreitet.

Bei elektronischer Führung des LP müssen die Lenkerdaten mindestens zwei Jahre nach Ende der Mitführungspflicht von den Kontrollorganen lückenlos und lesbar eingesehen, ausgedruckt und der Arbeitsinspektion übermittelt werden können.

Sollte weder eine Kontrollgerätpflicht noch eine Lenkprotokoll-Pflicht bestehen, genügen die „allgemeinen” Aufzeichnungen über Beginn und Ende der Tagesarbeitszeit einschließlich Ruhepausen (soweit keine Ausnahme besteht). Lenkzeiten und Lenkpausen müssen nicht aufgezeichnet werden.

Die Lenkprotokoll-Verordnung (LP-VO) regelt im Wesentlichen die Form und den Inhalt der Aufzeichnungen im Lenkprotokoll. Ergänzt werden diese Regelungen durch Bestimmungen zu den Pflichten von Arbeitgebern sowie des Fahrpersonals. Letztlich enthält die Verordnung auch Ermächtigungen an Kollektivverträge zu bestimmten Abweichungen sowie Übergangsbestimmungen.

Quelle: Wiener Wirtschaft

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