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Vorstoß zu neuen Demo-Routen

Handelsobmann Trefelik: Neuregelung der Demo-Routen notwendig - Konzentration auf wenige Demo-Hotspots belastet Unternehmen und gefährdet Jobs.

Erfolge
  • Leichtere Pauschalierungen. Erleichterung für Kleinunternehmer

    Bisher lag die Grenze, um als Kleinunternehmen zu gelten und damit von der Umsatzsteuer befreit zu sein, bei 30.000€ Jahresumsatz. Jahrelang blieb dieser Wert unverändert und wurde seit dem Jahr 2007 nicht an die Inflation angepasst.

  • Anhebung der GWG-Grenze. Erleichterung für alle Selbstständigen

    Aus eigener Erfahrung weiß jeder Betrieb, dass der Kauf eines Laptops, Smartphones, Druckers, von Software(-lizenzen) oder anderer Büroausstattung recht schnell recht teuer werden kann. Nichts ist ärgerlicher, als ein Anlageverzeichnis für diese Dinge zu führen und auf die korrekte Abschreibungsdauer achten zu müssen.

  • Kinderbetreuungsgeld: Neuregelung erreicht

    Bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) wurde ein Jungfamilienfonds eingerichtet. Er soll Selbstständige unterstützen, die wegen einer Fristversäumnis Kinderbetreuungsgeld zurückzahlen mussten.

„Es ist sehr erfreulich, dass Bürgermeister Ludwig sich des dringenden Handlungsbedarfs rund um die dauernden Ringsperren annimmt,“ so Rainer Trefelik, Obmann der Sparte Handel der Wirtschaftskammer Wien. Die WK Wien hat schon vor längerer Zeit Vorschläge unterbreitet und die Problematik thematisiert. „Die wöchentlichen Demos kosten die Händler teilweise bis zu 70 Prozent des Umsatzes. Jeder soll sein Recht auf freie Meinungsäußerung ausüben können. Problematisch wird es aber dann, wenn die Protestzüge immer die gleichen Straßen lahmlegen und immer die gleichen Geschäfte finanziell belasten." 

"Es ist weder für die Bewohner, noch die Wirtschaftstreibenden und schon gar nicht für die Konsumenten verständlich, warum jede Meinungskundgebung immer im Verkehrs-Herzen der Stadt stattfinden muss,“ so Rainer Trefelik.

Die Versammlungsfreiheit ist ein wichtiges und sensibles Grundrecht, das nicht zur Diskussion steht. „Uns geht es vorrangig darum, dass die große Zahl der Demonstrationen nicht mehr zu bewältigen ist. Allein 2018 haben wir 89 Sperren von Einkaufsstraßen und wichtigen innerstädtischen Verkehrsverbindungen verzeichnet, meist an für den Handel besonders wichtigen Donnerstagen, Freitagen oder Samstagen. Die ständigen Behinderungen und Beeinträchtigungen bringen Betriebe teilweise an den Rand der Existenz,“ so Trefelik abschließend.

Quelle: WK Wien

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