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Ein Erfolg auf ganzer Länge

Ärztegesetz. Mit dem neuen Ärztegesetz wurde auf Drängen der WK Wien die Existenzgrundlage für tausende Lebensberater, Energetiker und weitere Branchen gesichert.

Erfolge

„Wir haben die Existenzgrundlage von tausenden Unternehmern gerettet. Das Ärztegesetz wird nicht wie geplant novelliert. Ein großer Tag für uns als Interessenvertreter,” freut sich Harald Janisch, Fachgruppenobmann der Personenberatung und Personenbetreuung der Wirtschaftskammer (WK) Wien. Zum Hintergrund: In den vergangenen Wochen hatte die geplante Novelle für große Unruhe gesorgt. Im Begutachtungsentwurf des Sozialministeriums war noch eine Liste an Tätigkeiten vorgesehen, die ausschließlich Ärzten vorbehalten sein sollten. Enthalten waren „jede auf medizinisch-wissenschaftlichen Erkenntnissen begründete Tätigkeiten einschließlich komplementär- und alternativmedizinischer Heilverfahren, die unmittelbar am Menschen oder mittelbar für den Menschen ausgeführt werden”. Diese Einschränkung hätte das Aus für Branchen der Personenberatung sowie der persönlichen Dienstleister und der Gesundheitsberufe bedeutet. Unter die komplementären Heilverfahren fallen z.B. auch Massagen. Diese Einschränkungen wären laut Janisch weit über das Ziel hinaus geschossen. 

„Dass das nun abgewendet werden konnte, ist ein Erfolg auf ganzer Länge: Unser Engagement hat sich gelohnt. Besonders für ihren Einsatz bedanken möchte ich mich bei Maria Smodics-Neumann, Obfrau der Sparte Gewerbe und Handwerk”, so Janisch. 

Auch Charly Lechner, Fachgruppenobmann der persönlichen Dienstleister der WK Wien, sieht sich in seinen Bemühungen bestätigt: „Strenge Standesregeln und die Einführung eines Qualitätssicherungsprogramms sind die Basis für das unternehmerische Handeln der Mitglieder.” Gleichzeitig sei das ein Auftrag, über die Berufsbilder von Humanenergetikern, Ostheopathen und Masseuren weiterhin breit und umfassend aufzuklären. 

„Wir freuen uns, dass unsere Mitglieder nach diesem Beschluss ihre Fähigkeiten nun uneingeschränkt dem Allgemeinwohl zur Verfügung stellen können”, so Janisch abschließend.

Quelle: Wiener Wirtschaft

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