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Gewerbe will Lehrausbildung in sechs Schritten modernisieren

Die Bundessparte Gewerbe und Handwerk hat einen Plan mit sechs Maßnahmen erarbeitet, die die Lehre attraktiv halten sollen.

Erfolge

Die Ausbildung von Fachkräften ist eines der Kernthemen im Gewerbe und Handwerk. Mit knapp 45.000 Lehrlingen entfällt fast die Hälfte aller Nachwuchs-Fachkräfte auf diesen Sektor. Um die Lehre sowohl für die Betriebe als auch für die Jugendlichen attraktiv zu halten, seien allerdings Modernisierungsschritte erforderlich. Dazu wurde ein Sechs-Punkte-Plan präsentiert, der umfassend auf den Bereich Ausbildung und Lehre eingeht. Adressiert sind die Forderungen an die künftige Bundesregierung. "Die Lehre und damit die Ausbildung zu einer hochqualifizierten Fachkraft ist die beste Versicherung gegen Arbeitslosigkeit", betont Spartenobfrau Maria Smodics-Neumann.

Das Engagement der Ausbildungsbetriebe honorieren

Der Wiener Spartenobfrau Maria Smodics-Neumann ist besonders die Gleichstellung von Schülern und Lehrlingen ein Anliegen. „Die duale Ausbildung bringt Top-Chancen im Berufsleben, das ist ganz klar auch die Leistung der Ausbildungsbetriebe”, sagt sie. Die Unternehmen investierten neben viel Herzblut auch einiges an Geld - alleine in Wien rund 270 Millionen Euro pro Jahr. Dieses Engagement gelte es, endlich auch entsprechend zu honorieren, indem Internatskosten und Lehrlingsentschädigung während der Berufsschulzeit von der öffentlichen Hand getragen werden, so SmodicsNeumann. Lohnen würde es sich allemal: Die Drop-out-Quote unter Lehrlingen im Gewerbe und Handwerk liegt laut ibw (Österreichisches Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft) mit 14 Prozent deutlich unter jener in allgemeinbildenden oder berufsbildenden höheren Schulen (43 bzw. 40 Prozent). 

Sechs-Punkte-Plan für eine Modernisierung der Lehre

1. Ausbildungsreife mit Mindeststandards in Lesen, Schreiben und Rechnen sowie sozialer Kompetenz.

2. verpflichtende Talente-Checks und Berufsberatung in allen Schultypen in der 7. und 8. Schulstufe.

3. Gleichstellung von Lehrlingen mit Schülern - Übernahme der Lehrlingsentschädigung während der Berufsschulzeit durch die öffentliche Hand.

4. Ergebnisorientierte Schulfinanzierung in der Oberstufe. 

5. Aufwertung des Meisters durch Stipendien der öffentlichen Hand für Fortbildung und Förderungen für Meisterprüfungs-Vorbereitungskurse.

6. Klares Bekenntnis der künftigen Regierung zum qualifizierten Gewerbezugang als Garant für Sicherheit und Qualität.

Quelle: Wiener Wirtschaft

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