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Innovationsgetriebene Medizinproduktbranche

Erfolge
  • Kinderbetreuungsgeld: Neuregelung erreicht

    Bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) wurde ein Jungfamilienfonds eingerichtet. Er soll Selbstständige unterstützen, die wegen einer Fristversäumnis Kinderbetreuungsgeld zurückzahlen mussten.

  • Neue Aufgaben für Standortanwalt Alexander Biach

    Stadt Wien überträgt per Erlass Alexander Biach als Wiener Standortanwalt neue Aufgaben. Bürgermeister Ludwig und WKW-Präsident Ruck präsentieren Zusammenarbeit auf Landesebene.

  • Wirtschaftsbund schafft familienfreundliche Kinderbetreuungsgeld-Lösung für Selbstständige

    EPU-Sprecherin, Kasia Greco, zeigt sich hocherfreut: „Von unserem Antrag im Wirtschaftsparlament 2018 bis in den Nationalrat war es zwar ein weiter Weg, doch der hat sich bezahlt gemacht. Künftig gibt es endlich klare Regelungen der Zuverdienstgrenze und einen Jungfamilienfonds, der Härtefälle für bereits rechtskräftig festgestellte Rückforderungen übernimmt. Gute Interessenvertretung zahlt sich schlussendlich eben immer aus!“

Eine aktuelle Studie des Instituts für Höhere Studien unterstreicht die Bedeutung des Medizinprodukthandels für den Wirtschaftsstandort Österreich: Die BRanche generierte im Jahr 2017 rund 2,6 Milliarden Euro an Bruttowertschöpfung (direkt und indirekt) und sicherte 43.000 Arbeitsplätze. Die Unternehmer zahlen jährlich eine halbe Milliarde an Steuern, der Kauf von Medizinprodukten generiert zudem hohe Rückflüsse in den öffentlichen Haushalt.

Präsentiert wurde die Studie im Rahmen der Veranstaltung "Gesundheitswirtschaft neu denken: Medizinprodukte im Fokus" Mitte April in der Wirtschaftskammer Österreich. Dort kritisierte Alexander Hayn, Branchenobmann auf Wiener und Österreich-Ebene, dass die Medizinproduktehändler in Österreich derzeit nicht die besten Rahmenbedingungen vorfinden würden. Seit mehr als zwei Jahren fehlt im Land eine Stelle, die für die Zertifizierung von Medizinprodukten zuständig ist - laut Hayn ein wesentlicher Nachteil, beispielsweise wenn Newcomer innovative Medizinprodukte neu auf den Markt bringen möchten. 

"Die Medizinproduktbranche ist extrem innovationsgetrieben", betont Alexander Hayn

Studienautor Thomas Czypionka betonte, dass Innovationen gerade im digitalen Bereich sowohl den Patienten nützen als auch helfen Kosten zu sparen. Allerdings müssen sie, so Hayn, auch tatsächlich zum Patienten kommen und idealerweise auch vom System erstattet werden.

Quelle: Wiener Wirtschaft

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