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Innovationsgetriebene Medizinproduktbranche

Erfolge
  • Wiener Unternehmer freuen sich über U-Bahn-Förderungszusage

    Betriebe, die unmittelbar vom U-Bahn-Bau betroffen sind, können eine finanzielle Unterstützung beantragen.

  • Für die Branche wurde viel erreicht

    Seit 2015 sind die Persönlichen Dienstleister eine eigene Fachgruppe. Die Interessenvertretung hat in dieser Zeit wichtige Basisarbeit geleistet, sagt Fachgruppenobmann Charly Lechner. Imagearbeit und Qualitätssicherung spielen dabei eine große Rolle.

  • Ein starker Impuls für den Standort

    Vergabe-Bonus. Die Stadt will Wiener Betriebe beim Vergabewesen stärker berücksichtigen. Ein großer Erfolg für das Engagement der Wirtschaftskammer Wien, freut sich Maria Smodics-Neumann, Obfrau der Sparte Gewerbe und Handwerk

Eine aktuelle Studie des Instituts für Höhere Studien unterstreicht die Bedeutung des Medizinprodukthandels für den Wirtschaftsstandort Österreich: Die BRanche generierte im Jahr 2017 rund 2,6 Milliarden Euro an Bruttowertschöpfung (direkt und indirekt) und sicherte 43.000 Arbeitsplätze. Die Unternehmer zahlen jährlich eine halbe Milliarde an Steuern, der Kauf von Medizinprodukten generiert zudem hohe Rückflüsse in den öffentlichen Haushalt.

Präsentiert wurde die Studie im Rahmen der Veranstaltung "Gesundheitswirtschaft neu denken: Medizinprodukte im Fokus" Mitte April in der Wirtschaftskammer Österreich. Dort kritisierte Alexander Hayn, Branchenobmann auf Wiener und Österreich-Ebene, dass die Medizinproduktehändler in Österreich derzeit nicht die besten Rahmenbedingungen vorfinden würden. Seit mehr als zwei Jahren fehlt im Land eine Stelle, die für die Zertifizierung von Medizinprodukten zuständig ist - laut Hayn ein wesentlicher Nachteil, beispielsweise wenn Newcomer innovative Medizinprodukte neu auf den Markt bringen möchten. 

"Die Medizinproduktbranche ist extrem innovationsgetrieben", betont Alexander Hayn

Studienautor Thomas Czypionka betonte, dass Innovationen gerade im digitalen Bereich sowohl den Patienten nützen als auch helfen Kosten zu sparen. Allerdings müssen sie, so Hayn, auch tatsächlich zum Patienten kommen und idealerweise auch vom System erstattet werden.

Quelle: Wiener Wirtschaft

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