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Jugend mit Forschergeist

Auch heuer hatten Schüler von Höheren Technischen Lehranstalten in Wien die Möglichkeit, mit ihren Maturaarbeiten am Nachwuchswettbewerb der Fachgruppe Wien der Ingenieurbüros „WienING” teilzunehmen. Die besten drei Projekte wurden Anfang November beim Zero Emission Cities-Kongress im Wiener Rathaus der Öffentlichkeit vorgestellt.

Erfolge

Den ersten Platz holte sich ein Team der HBLVA (Höheren Bundeslehr- und Versuchsanstalt) Spengergasse. Es fand durch Versuche heraus, dass Oberflächen mit Nanostruktur (durch winzige Teilchen im Nanometer-Größenbereich verändert) später und weniger stark vereisen. Die Vereisung von Oberflächen ist oft ein Problem, weil sie die Funktion von Maschinen und die Sicherheit der Benutzer beeinträchtigen kann. 

Der zweite Platz ging an ein Team der HTL (Höheren Technischen Lehranstalt) Rennweg für einen smarten Spiegel, auf dem man während des Zähneputzens oder Rasierens auch Nachrichten, den Wetterbericht oder E-mails lesen kann. Den dritten Platz holte ein Team der HTL Donaustadt. Es entwickelte einen Operationstisch für Kleintiere, der es dank spezieller Beheizung und Temperaturmesssonde ermöglicht, die Körpertemperatur von Kleintieren während Operationen konstant zu halten. Der Tisch ist bereits im Probebetrieb. 

Die drei Schülerteams wurden mit Preisgeldern von insgesamt 6000 Euro belohnt. Der „WienING-Wettbewerb” wurde auch vom Wiener Stadtschulrat und dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung unterstützt.

Alle Siegerprojekte

1. Platz: Vereisungsverhalten von Werkstoffoberflächen - HBLVA Spengergasse

2. Platz: Smart Mirror - HTL Rennweg

3. Platz: Entwicklung eines Kleintier-Operationstisches - HTL Donaustadt

Quelle: Wiener Wirtschaft

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