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Keine Scheu vor Kooperationen mit der Technischen Universität Wien

Einmal jährlich präsentiert die Technische Universität (TU) Wien die Ergebnisse von gemeinsam mit Unternehmen durchgeführten Forschungsprojekten. Das Ziel: Zeigen, was möglich ist und dadurch auch neue Kooperationspartner aus der Wirtschaft gewinnen. Von der Wirtschaftskammer Wien können sich Betriebe Förderungen dafür abholen.

Erfolge

Seit 30 Jahren kooperiert die Wirtschaftskammer (WK) Wien bereits mit der Technischen Universität (TU) Wien, um Wiener Unternehmen den Zugang zu hochspezialisertem Wissen und zu Kooperationen im Bereich Forschung- und Entwicklung (F&E) zu ermöglichen.

Bei der Veranstaltung „Blickpunkt Forschung: Materialinnovationen” wurden einige der gemeinsam erzielten F&E-Ergebnisse präsentiert. Von neuartigen Faserbetonen über bio-basierte erneuerbare Rohstoffe für 3D-gefertigte Produkte, Medizinprodukte aus dem Bioreaktor bis zu neuem Biotriebstoff und innovativem Gussasphalt.

Einfache Kooperationsanbahnung mit dem TU Forschungs- und Transfersupport

„Ich bin hier, weil ich die Vorträge interessant finde, weil ich mir das Röntgenlabor ansehen will und weil ich dort auch gleich eine Kooperation anbahnen möchte”, sagte Christian Breitwieser, Leiter des Analytischen Labors des Wiener Betriebs Rembrandtin, am Rande der Veranstaltung. Das seit dem Vorjahr zum japanischen Kansai Paint-Konzern zählende Unternehmen ist auf die Beschichtung von Oberflächen spezialisiert. „Wir haben eine Oberflächenbeschichtung, von der wir glauben, dass sie Potenzial für weitere Anwendungen hat. Um das zu testen, brauchen wir aber Instrumente, die wir im Unternehmen nicht haben”, erklärte Breitwieser sein Interesse an einer Kooperation mit der TU Wien.

Das Röntgenlabor war eine von drei Forschungseinrichtungen, die die TU Wien ihren Gästen im Rahmen der Veranstaltung zeigte. „Alles, was mit Röntgen zu tun hat, haben wir hier”, erklärte Werner Artner, der Technische Verantwortliche des x-ray centers der TU Wien. Denn die TU Wien habe alle Geräte am Getreidemarkt gebündelt. „Wir sind ein öffentliches Labor. Jeder darf hier Proben machen und messen. Externe zahlen dafür eine geringe Gebühr, für Studenten ist das Labor kostenlos”, so Artner. 

„Die Komplexität der Anforderungen an Produkte steigt ständig - durch neue gesetzliche Vorgaben und steigende Kundenerwartungen ebenso wie durch neue Umweltstandards oder neue Verwendungszwecke. Aus diesem Wettbewerbsdruck heraus muss die Wirtschaft forschen und ihre Produkte stetig verbessern. Hierzu auch die Ressourcen der TU Wien nutzen zu können, kann ein entscheidender Wettewerbsvorteil für Unternehmen sein, hilft aber auch der TU, anwendungsnahe Forschung zu betreiben”, sagte Rainer Pawlick, Innungsmeister Bau in der WK Wien. 

Quelle: Wiener Wirtschaft

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