News

Neue Know-How-Allianz entwickelt Kommunikationsbranche weiter

Sparte Information und Consulting versammelt Stakeholder der Kommunikationsbranche und entwickelt gemeinsames Positionspapier mit wesentlichen Forderungen der Branche.

Erfolge
  • Leichtere Pauschalierungen. Erleichterung für Kleinunternehmer

    Bisher lag die Grenze, um als Kleinunternehmen zu gelten und damit von der Umsatzsteuer befreit zu sein, bei 30.000€ Jahresumsatz. Jahrelang blieb dieser Wert unverändert und wurde seit dem Jahr 2007 nicht an die Inflation angepasst.

  • Anhebung der GWG-Grenze. Erleichterung für alle Selbstständigen

    Aus eigener Erfahrung weiß jeder Betrieb, dass der Kauf eines Laptops, Smartphones, Druckers, von Software(-lizenzen) oder anderer Büroausstattung recht schnell recht teuer werden kann. Nichts ist ärgerlicher, als ein Anlageverzeichnis für diese Dinge zu führen und auf die korrekte Abschreibungsdauer achten zu müssen.

  • Kinderbetreuungsgeld: Neuregelung erreicht

    Bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) wurde ein Jungfamilienfonds eingerichtet. Er soll Selbstständige unterstützen, die wegen einer Fristversäumnis Kinderbetreuungsgeld zurückzahlen mussten.

Jürgen Tarbauer, Stellvertretender Spartenobmann Information und Consulting in der Wirtschaftskammer Wien, hat eine neue Initiative für die Kommunikationsbranche ins Leben gerufen. Ziel der „Gemeinsamen Know-How-Allianz“ ist es, die Branche weiter zu entwickeln und die dafür notwendigen Rahmenbedingungen zu formulieren und zu gestalten. Im Juni fand ein erster Round Table statt. In der Folge wurde ein gemeinsames Positionspapier entwickelt.
 
„Ich bin sehr froh, dass es bei unserer Know-How-Allianz gelungen ist, alle relevanten Stakeholder der Kommunikationsbranche zu versammeln und das nun vorliegende Positionspapier gemeinsam zu erarbeiten. Es ist Ausgangspunkt für unsere weitere Arbeit in dauerhaft angelegten Arbeitsgruppen um die Zukunft der Kommunikationsbranche zu sichern“, sagt Tarbauer und ergänzt:

„Sowohl EPU als auch KMU sind das Rückgrat der Kommunikationsbranche, das es durch gemeinsame Initiativen von Wirtschaftskammer, Verbänden und Interessensgemeinschaften zu stärken gilt. Faire Bedingungen für alle Marktteilnehmer sind Voraussetzung für die erfolgreiche Weiterentwicklung der Kommunikationsbranche“


 
Vier zentrale Handlungsfelder


Im Positionspapier sind vier zentrale Handlungsfelder formuliert aus denen 16 konkrete Maßnahmen abgeleitet werden. Tabauer: „Konkret will die Know-How-Allianz das Branchenbewusstsein stärken, eine bessere Flexibilisierung erreichen, Erleichterungen in der Bürokratie erzielen und dem Fachkräftemangel entgegenwirken.“ Zu den daraus resultierenden Maßnahmen zählen unter anderen ein Fördertopf für den Einsatz von Pitch-Beratern, die Forderung nach flexibleren Arbeitszeitmodellen, die Vernetzung der Branche zu forcieren, ein einheitliches Veranstaltungsgesetz, Abschaffung der Werbeabgabe und der Luftsteuer, die Förderung der Lehrausbildung, zertifizierte Ausbildungen zur Steigerung der Qualität und eine verstärkte Zusammenarbeit mit den Bildungsinstitutionen.
 


Starke Partner


An der „Know-How-Allianz für eine erfolgreiche Kommunikationsbranche“ sind neben der Sparte Information und Consulting der WK Wien als Initiator auch der Dialog Marketing Verband Österreich (DMVÖ), Event Marketing Board Austria (EMBA), Fundraising Verband Austria, Marketing Club Österreich, Mobile Marketing Association Austria, Verband der Regionalmedien Österreich (VRM), Interactive Advertising Bureau (iab) und der Österreichischer Werberat beteiligt.

Download: Positionspapier "Gemeinsame Know-How-Allianz für eine erfolgreiche Kommunikationsbranche"

News: Jetzt teilen!