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Kasia Greco: Konsequenter Einsatz für EPU

Neben dem Ausbau von Qualifizierungs- und Netzwerkangeboten müssen die steuerlichen Entlastungen für Ein-Personen-Unternehmen (EPU) konsequent weitergeführt werden.

Erfolge

Interessenvertretung, Service und Netzwerken sind die drei Säulen, auf die Kasia Greco, EPU-Sprecherin der Wirtschaftskammer (WK) Wien, bei ihrer Arbeit setzt.

„Ich sehe mich als Sprachrohr für die 62.000 Wiener EPU”, sagt Kasia Greco.

Ein essenzieller Bestandteil ihres Einsatzes seien steuerliche Erleichterungen für EPU, hier einige Beispiele: „Da der Arbeitsplatz bzw. das Büro von EPU oft im Wohnbereich liegt, soll die steuerliche Abzugsfähigkeit von Aufwendungen für einen Arbeitsplatz im Wohnungsverband in Höhe einer jährlichen Pauschale von 1500 Euro erleichtert werden.” Ein weiterer Punkt auf der Agenda der Steuerentlastungen ist der Vorsteuerabzug für Pkw. „Das Ziel lautet, dass der Vorsteuerabzug auf alle betrieblich genutzten Fahrzeuge erfolgt, nicht nur auf bestimmte Modelle”, sagt Greco. Ein Erfolg für die WK Wien ist die geplante Anhebung der Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) - wie z.B. Laptop oder Drucker - von 400 auf 800 Euro. „Hier muss es noch einen Schritt weitergehen, indem die Grenze so schnell wie möglich auf 1500 Euro angehoben wird”, erklärt Greco.

„Die neuen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen brauchen mehr Flexibilität und Eigenverantwortung. Der Wechsel zwischen Angestellten und selbstständigem Status wird künftig noch häufiger”, so Kasia Greco.

Ein weiterer Punkt sind die Werk- und Dienstverträge. Hier müsse eine Vereinfachung geschaffen werden, die auch rechtssicher sei. Parallel dazu wird Greco den Ausbau der Qualifizierungsangebote und Netzwerkveranstaltungen im EPU Center der WK Wien forcieren: „Bereits 17.000 EPU nutzen jedes Jahr die Leistungen der WK Wien. Ich setze auf den Ausbau von neuen Workshops zur Unternehmensentwicklung und Digitalisierung ebenso wie auf einen regelmäßigen EPU-Talk in den Bezirken.

Alle Forderungen finden Sie unter:
wko.at/wien/epu-forderungen

Quelle: Wiener Wirtschaft

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