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Neuauflage der Förderungen für Gebäudesanierung wurde gestartet

Betriebe und Private können auf Förderungen zurückgreifen, wenn sie ihre Gebäude umrüsten und damit zum Umwelt- und Klimaschutz beitragen. Pro Antrag sind bis zu 12.000 Euro Förderung möglich.

Erfolge
  • Leistungsharmonisierung: Gleiche Leistung für gleiches Geld

    Jahrzehntelang wurde – durchaus berechtigt – von den Versicherten gefragt: Warum hat mein Cousin in Vorarlberg für seine Zahnspange nur 30% selber bezahlen müssen und ich in Wien 50%? Warum zahlen die Salzburger einen Zuschuss zur Logopädie und die anderen nicht? In Wien und Tirol gibt‘s keinen Ultraschall für Schwangere auf Kassa?

  • Zukunftsvereinbarung für Wien

    Stadt Wien und Wirtschaftskammer Wien präsentieren gemeinsames Arbeitsprogramm – Zentrale Schwerpunkte: Verwaltungsvereinfachungen, Ausbildung, Tourismus, Infrastrukturausbau, Internationalisierungs-Offensive

  • Erfolg für KMU: Krankengeld nun rückwirkend

    Mit 1. Juli traten mehrere Gesetzesänderungen in Kraft, darunter die rückwirkende Bezahlung des Krankengelds für Selbstständige bei lang andauernder Krankheit.

Insgesamt werden heuer 42,6 Millionen Euro für Gebäudesanierungen bereitgestellt. Wie viel Geld man bekommt, ist abhängig von der Sanierungsqualität, die Summe beträgt bis zu 30 Prozent der förderungsfähigen Kosten. Für die Umstellung auf klimafreundliche Heizsysteme gibt es einen Bonus. Förderanträge für diese Periode können bis 28. Februar 2019 eingereicht werden. Die Wirtschaftskammer Wien fordert im Bereich thermische Sanierung weiterhin fixe Budgets für Betriebe - am besten für jeweils zwei Jahre. 

Wer gefördert wird

Die Förderungsmittel für die thermische Gebäudesanierung werden für alle Unternehmen und sonstige unternehmerisch tätige Organisationen bereitgestellt. Darüber hinaus können auch Vereine und konfessionelle Einrichtungen einreichen. Auch private Haushalte werden mit dem Sanierungsscheck 2018 gefördert. Die Fördermittel dafür werden ausschließlich für natürliche Personen bereitgestellt. Allerdings können im Rahmen des Sanierungsschecks auch Wohnungseigentümer und Mieter von Wohnungen bei Sanierung des gesamten mehrgeschoßigen Wohnbaus einen Förderungsantrag einreichen.

Was gefördert wird 

Betrieblich genutzte Gebäude, die mehr als 20 Jahre alt sind, können Förderungen für Einzelmaßnahmen und für eine umfassende Sanierung in Anspruch nehmen. Die Förderungen umfassen unter anderem folgende Maßnahmen:

  • Thermische Sanierung der Gebäudehülle sowie der obersten oder untersten Geschoßdecke,

  • Sanierung bzw. Austausch der Fenster und Außentüren,

  • Umstellung von Heizungsanlagen auf klimafreundliche Heizsysteme (Solaranlage, Holzzentralheizung, Wärmepumpe, Nah-/Fernwärmeanschluss) durch einen Bonus von bis zu 5000 Euro in thermisch hochwertigen Gebäuden oder in Kombination mit einer thermischen Sanierung,

  • Einsatz gebäudeintegrierter Photovoltaik-Anlagen im Rahmen der thermischen Sanierung der Gebäudehülle 

  • hinterlüftete Fassadensysteme/-schalungen 

Je nach Art der Sanierung kann die Höhe der Förderung bis zu 12.000 Euro betragen. Der Investor kann dabei frei entscheiden, ob er Teil- oder Komplettsanierungen vornimmt und ob er letztere auf einmal oder etappenweise realisieren will. Es können nur Sanierungsmaßnahmen an bestehenden und bisher beheizten Bauteilen gefördert werden. Kapazitätsausweitungen wie Zubauten oder andere Gebäudeerweiterungen  (Vergrößerung des beheizten Bruttoraumvolumens) werden aliquot von den gesamten umweltrelevanten Kosten abgezogen.

Wichtig: Förderung unbedingt vor Projektstart beantragen

Besonders wichtig ist: Die Antragstellung von Betrieben muss bei umfassenden Sanierungen immer vor Durchführung der Maßnahme erfolgen, das heißt vor der ersten rechtsverbindlichen Bestellung von Leistungen, ausgenommen sind Planungsleistungen, sonst ist eine Förderung ausgeschlossen. Bei Einzelmaßnahmen ist der Antrag nach Projektumsetzung, aber spätestens sechs Monate nach Rechnungslegung, einzubringen. Der Antrag kann bis zum 28. Februar 2019 online gestellt werden.

Für die Antragstellung brauchen Unternehmen folgende Unterlagen:

  • Energieausweise für Nicht-Wohngebäude” vor und nach der Sanierung

  • feine technische Beschreibung inklusive Bestands- und Einreichplänen

  • Angebote bzw. Kostenvoranschläge für die wesentlichen Kostenpositionen

  • einen Bericht des Kreditinstituts bei einer Investition von mehr als 500.000 Euro (Formular dafür unter www.umweltfoerderung.at)

Quelle: Wiener Wirtschaft

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