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Alles Wichtige zum Thema Parken in Wien, Teil 2

Fortsetzung der Detail-Informationen zum Thema Parken in Wien:

Erfolge
  • Leichtere Pauschalierungen. Erleichterung für Kleinunternehmer

    Bisher lag die Grenze, um als Kleinunternehmen zu gelten und damit von der Umsatzsteuer befreit zu sein, bei 30.000€ Jahresumsatz. Jahrelang blieb dieser Wert unverändert und wurde seit dem Jahr 2007 nicht an die Inflation angepasst.

  • Anhebung der GWG-Grenze. Erleichterung für alle Selbstständigen

    Aus eigener Erfahrung weiß jeder Betrieb, dass der Kauf eines Laptops, Smartphones, Druckers, von Software(-lizenzen) oder anderer Büroausstattung recht schnell recht teuer werden kann. Nichts ist ärgerlicher, als ein Anlageverzeichnis für diese Dinge zu führen und auf die korrekte Abschreibungsdauer achten zu müssen.

  • Kinderbetreuungsgeld: Neuregelung erreicht

    Bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) wurde ein Jungfamilienfonds eingerichtet. Er soll Selbstständige unterstützen, die wegen einer Fristversäumnis Kinderbetreuungsgeld zurückzahlen mussten.

Den Anfang des Artikels finden Sie unter:
https://www.wirtschaftsbund.wien/standpunkte/nachrichten/parkenwien/

Welche Voraussetzungen muss ich für einen Parkkleber erfüllen?
Die Voraussetzungen sind:

  • Betriebsstandort im jeweiligen Bezirk
  • Das Kfz muss auf den Betrieb zugelassen und betriebserforderlich sein.
  • Es gibt keinen betriebseigenen Parkplatz am Betriebsstandort oder im Umkreis von 300 Matern.
  • Beim ersten Fahrzeug: Es werden regelmäßig betriebserforderliche Fahrten durchgeführt (in einem Zeitraum von vier Wochen mindestens drei pro Woche).
  • Bei weiteren Fahrzeugen:
    Es werden regelmäßig betriebserforderliche erhebliche Waren-, Material-, Gerätetransporte oder Servicetätigkeiten durchgeführt (in einem Zeitraum von vier Wochen mindestens drei pro Woche).
  • Das Kfz muss für die wirtschaftliche Tätigkeit geeignet sein.

Ich bin Jungunternehmer, kann ich bereits einen Parkkleber beantragen?
Ja. Sobald Sie einen Gewerbeschein haben und Ihr Fahrzeug auf den Betrieb zugelassen ist, können Sie einen Antrag einreichen.

Wie beantrage ich den Parkkleber, welche Unterlagen brauche ich?
Den Parkkleber beantragt man online unter www.wko.at/wien/parken. Sie brauchen nur den Zulassungsschein und den Gewerbeschein hochladen. Weitere Unterlagen werden nur benötigt, wenn die Behörde Stichproben verlangt. Dann muss man nachweisen, dass man das Kfz mindestens drei mal pro Woche betrieblich nutzt.

Ich bin Besitzer einer Servicekarte - was ändert sich ab 1. Juli für mich?
Wer bereits eine Servicekarte besitzt, die in allen bewirtschafteten Bezirken gilt, für den gibt es keine Änderung. Die Servicekarte ist automatisch auch für den 19. Bezirk gültig.

Wie kann ich einreichen?
Die Einreichung erfolgt unter: www.wko.at/wien/parken.

Wann bekomme ich meinen Parkkleber?
Die Bearbeitungszeit hängt von der Anzahl der zur Zeit laufenden Einreichungen ab. In der Regel ist mit einer Bearbeitungsdauer von rund zwei Wochen zu rechnen. Der Parkkleber wird Ihnen durch die Behörde mit dem Bescheid (Ausnahme) und der Zahlungsaufforderung zugeschickt.

Ich brauche Unterstützung bei der Antragstellung - wo gibt es Beratung?
Auf der Website der Wirtschaftskammer Wien haben Sie die Möglichkeit einer kurzen Vorprüfung: parkkarte.wkoratgeber.at
Wenn Sie die Voraussetzungen für einen Parkkleber erfüllen, werden Sie anschließend zur Antragsstelle an die MA 65 weitergeleitet.
Telefonische Beratung erhalten Sie auch von Mitarbeitern der Wirtschaftskammer Wien unter der Telefonnummer: 01/ 514 50 - 1040.

Wie verlängere ich meinen Parkkleber?
Betriebe mit gültigem Parkkleber erhalten circa drei Monate vor Ablauf des Parkklebers ein Schreiben durch die Stadt Wien. Sobald Sie die Parkgebühr sowie die Verwaltungsabgaben eingezahlt haben, wird der Parkkleber verlängert.
Sollte dies Verständigung unterbleiben (oder am Postweg verloren gehen), muss der Betrieb rechtzeitig vor Ablauf der Gültigkeit des Parkklebers ein Verlängerungsansuchen an die MA 65 schicken.
Für die Verlängerung reicht ein E-Mail an die MA 65 (post.prb@ma65.wien.gv.at). Wenn sich an den Voraussetzungen seit der letzten Antragsstellung (Anzahl und Art der Fahrzeuge, Firmenname, Adresse, etc.) nichts geändert hat, genügt die folgende Erklärung:
"Ich/Wir beantrage(n) die Verlängerung unserer Ausnahmegenehmigung (Zahl angeben), An den Voraussetzungen für die Ausnahmegenehmigung hat sich seit der letzten Antragstellung nichts geändert." Bei jeder Verlängerung ist eine neuerliche Prüfung durch die Behörde möglich.

Quelle: Wiener Wirtschaft

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