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Reform der Gewerbeordnung bringt Liberalisierung für Unternehmertum

Duale Ausbildung und Meister gesichert – Liberalisierung durch Single License – Erleichterungen im Betriebsanlagenrecht und bei Gebühren

Erfolge

Es ist vollbracht: ÖVP und SPÖ haben sich auf eine Gewerbeordnungsreform 2017 geeinigt, die ab Mitte 2018 greift. Die deutliche Liberalisierung des Zugangs zum Unternehmertum durch eine digitale Gewerbelizenz ist ein Durchbruch für alle Selbstständigen. Ganz im Sinne eines aktiven Bürokratieabbaus im Zeitalter der Digitalisierung. Schade ist, dass die Erleichterung durch den One-Stop-Shop - die EINE Anlaufstelle für alle Genehmigungsverfahren - die notwendige Mehrheit nicht gefunden hat. Entscheidend ist aber, dass Qualität und Qualifikation durch die Beibehaltung der dualen Ausbildung und des Meisters gesichert sind“, sagt Maria Smodics-Neumann, Obfrau der Sparte Gewerbe und Handwerk.

Reform des Betriebsanlagenrechts entscheidender Teil des Pakets
Die Unternehmen können mit weitreichenden Verbesserungen im Betriebsanlagenrecht rechnen. Der Grundsatz „Beraten statt Strafen“ wird im Anlagenrecht verankert, damit unsinnige Strafverfahren gar nicht erst in Gang gesetzt werden. Mit zahlreichen Gebührenerleichterungen wurden weitere Entlastungen für die Unternehmer erzielt.  
 
Die Reform räumt lästige Hürden für Unternehmer aus dem Weg und setzt die Forderungen der Wirtschaftskammer um. „Sie ist ein klares Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Wien. Ich begrüße im Besonderen die darin festgeschriebene Aufwertung der handwerklichen Berufsausbildung“, schließt Smodics-Neumann.

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