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Runter mit den Steuern

Kommentar von Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer

Erfolge
  • Kinderbetreuungsgeld: Neuregelung erreicht

    Bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) wurde ein Jungfamilienfonds eingerichtet. Er soll Selbstständige unterstützen, die wegen einer Fristversäumnis Kinderbetreuungsgeld zurückzahlen mussten.

  • Neue Aufgaben für Standortanwalt Alexander Biach

    Stadt Wien überträgt per Erlass Alexander Biach als Wiener Standortanwalt neue Aufgaben. Bürgermeister Ludwig und WKW-Präsident Ruck präsentieren Zusammenarbeit auf Landesebene.

  • Wirtschaftsbund schafft familienfreundliche Kinderbetreuungsgeld-Lösung für Selbstständige

    EPU-Sprecherin, Kasia Greco, zeigt sich hocherfreut: „Von unserem Antrag im Wirtschaftsparlament 2018 bis in den Nationalrat war es zwar ein weiter Weg, doch der hat sich bezahlt gemacht. Künftig gibt es endlich klare Regelungen der Zuverdienstgrenze und einen Jungfamilienfonds, der Härtefälle für bereits rechtskräftig festgestellte Rückforderungen übernimmt. Gute Interessenvertretung zahlt sich schlussendlich eben immer aus!“

Egal mit welchen Unternehmen man spricht, die hohe Steuer- und Abgabenlast in Österreich ist immer ein Thema. Ein internationaler Vergleich macht dies auch verständlich. Denn bei uns liegt die Abgabenquote bei fast 43 Prozent, der EU-Durchschnitt beträgt 40. Die Schweiz kommt gar mit 28 Prozent aus. Dieser Unterschied muss kleiner werden, denn Österreich schadet sich damit im globalen Standortwettbewerb und nimmt sich viele Chancen.

Mehr finanziellen Spielraum für Investitionen und Expansionen

Wir haben daher schon vor Jahren Konzepte ausgearbeitet, wie Österreich sinnvoll steuerlich entlastet werden kann.

"Viele unserer Vorschläge hat die frühere Bundesregierung aufgegriffen und in ihrem Steuerreformpaket berücksichtigt. Jetzt geht es darum, dieses Paket zügig umzusetzen", Walter Ruck.


Noch im September soll daher die erste Etappe beschlossen werden - mit jenen Maßnahmen, die ab 1. Jänner 2020 gelten. Für die Glaubwürdigkeit der Politik und das Vertrauen in ihre Handlungsfähigkeit ist das sehr wichtig.

Zeigen auf wo rascher Handlungsbedarf besteht

Und danach, wenn die neue Bundesregierung im Amt ist, muss es ebenso zügig vorangehen. Denn Österreich braucht Entlastung. Insbesondere benötigen die Unternehmen mehr finanziellen Spielraum für Investitionen und Expansionen. Und es muss sich die Arbeit der Unternehmer lohnen - auf die Entlastung der Unternehmereinkommen ist daher speziell zu achten. Hier mutige Schritte zu setzen, kann der heimischen Konjunktur neuen Schwung geben. Entlastung muss aber nicht nur in steuerlichen Fragen ein Leitmotiv der künftigen Bundesregierung sein. Denn etwa auch bei bürokratischen Abläufen, Vorschriften und der Gesetzesflut gibt es weiterhin viel zu tun. Auch hier bringen wir künftig unsere Expertise ein und werden aufzeigen, wo rascher Handlungsbedarf besteht.

Quelle: Wiener Wirtschaft

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