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Salzburg war eine Reise wert

Bei den Berufs-Staatsmeisterschaften in Salzburg errang das Team Wien drei Staatsmeistertitel und insgesamt zehn Stockerlplätze.

Erfolge
  • Wiener Unternehmer freuen sich über U-Bahn-Förderungszusage

    Betriebe, die unmittelbar vom U-Bahn-Bau betroffen sind, können eine finanzielle Unterstützung beantragen.

  • Für die Branche wurde viel erreicht

    Seit 2015 sind die Persönlichen Dienstleister eine eigene Fachgruppe. Die Interessenvertretung hat in dieser Zeit wichtige Basisarbeit geleistet, sagt Fachgruppenobmann Charly Lechner. Imagearbeit und Qualitätssicherung spielen dabei eine große Rolle.

  • Ein starker Impuls für den Standort

    Vergabe-Bonus. Die Stadt will Wiener Betriebe beim Vergabewesen stärker berücksichtigen. Ein großer Erfolg für das Engagement der Wirtschaftskammer Wien, freut sich Maria Smodics-Neumann, Obfrau der Sparte Gewerbe und Handwerk

Drei anstrengende Tage, die aber auch Spaß gemacht haben und eine wertvolle Erfahrung brachten: So resümieren Alexander Krutzler und Mateo Grgic die AustrianSkills, die österreichischen Berufs-Staatsmeisterschaften, die Ende November in Salzburg stattgefunden haben. Die beiden Jung-Fachkräfte der Porr AG wurden dort im Teamberuf Betonbau Staatsmeister. „Wir mussten ein Brückenwiederlager herstellen und einen T-förmigen Bewehrungskorb binden”, erzählt Grgic. „Das Schwierigste dabei war die Kombination zwischen enormem Zeitdruck und maßgenauem Arbeiten”, sagt Krutzler. 

Das 30-köpfige Team Wien holte in Salzburg insgesamt zehn Stockerlplätze, darunter drei Staatsmeistertitel - neben den Betonbauern auch in den Sparten Hotel Rezeption und IT Netzwerk- und Systemadministration. Aufs Stockerl schaffte es auch Lukas Arnold, Einzelhandelskaufmann in der Wiener Eduscho-Filiale Am Graben. Er wurde Vizestaatsmeister im erstmals ausgetragenen Store Seller-Wettbewerb (Ladenverkauf). In vier Teilbewerben musste er seine Fertigkeiten unter Beweis stellen, drei davon auf einer Bühne vor Publikum. „Jeder der Kandidaten war sehr gut. Schlussendlich habe ich mein Ziel, die Firma und Wien gut zu vertreten, mehr als nur erfüllt”, ist Arnold zufrieden. 

„Das Niveau war durchgehend außerordentlich hoch”, zollt Alexander Eppler, Bildungsbeauftragter der Wirtschaftskammer Wien, den Teilnehmern Lob. Er war gemeinsam mit Gewerbe- und Handwerks-Spartenobfrau Maria Smodics-Neumann beim Wettbewerb vor Ort. „Großartig” sei es gewesen, den jungen Menschen beim konzentrierten Arbeiten zuzusehen - aber auch den Ausbildnern aus den Betrieben, wie sie ihren Schützlingen motivierend zur Seite standen, so Eppler. 

Die Staatsmeisterschaften dienten auch als Qualifikation für die nächsten internationalen Berufswettbewerbe. So dürfen etwa die Betonbauer Österreich bei den Berufs-Weltmeisterschaften 2019 im russischen Kazan vertreten. Was sie sich dafür vornehmen? „Natürlich den Weltmeistertitel. Dafür werden wir uns bestmöglich vorbereiten”, sagt Grgic. 

Quelle: Wiener Wirtschaft

Bild © www.laresser.com

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