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Sozialversicherung - freiwillige Prüfung erspart unliebsame Überraschung

Mehr Rechtssicherheit für Auftraggeber und Auftragnehmer: Selbstständig oder Dienstnehmer - diese Frage kann man sich nun per Bescheid beantworten lassen.

Erfolge

Gehen zwei Unternehmen eine Geschäftsbeziehung als Auftraggeber und Auftragnehmer ein, gilt der Grundsatz, dass beide bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) pflichtversichert sind. Es kann allerdings vorkommen, dass diese Zuordnung nachträglich von der Gebietskrankenkasse (GKK) geändert und in ein Dienstverhältnis umqualifiziert wird. Bei einer längeren Geschäftsbeziehung kann das teure Folgen haben - vor allem für den Auftraggeber, der Sozialversicherungsbeiträge für bis zu fünf Jahren nachzahlen muss. Daher ist es sinnvoll, dass jeder Auftraggeber, der mit einer als Unternehmer versicherten Person zusammenarbeitet, Rechtssicherheit bekommt. Diese bringt ein amtlicher Bescheid.

Entscheidung von Amts wegen

Das neue Sozialversicherungs-Zuordnungsgesetz sieht ein automatisches Zuordnungsverfahren vor. Dieses tritt ein, sobald Gewerbeberechtigte bestimmte freie Gewerbe oder neue Selbstständige ihre Pflichtversicherung bei der SVA anmelden. Überprüft wird die geplante Tätigkeit anhand eines standardisierten Fragebogens. SVA und GKK stellen daraufhin gemeinsam fest, welche Erwerbstätigkeit vorliegt. Ist der neue Selbstständige bzw. der neu angemeldete Gewerbeberechtigte der SVA der gewerblichen Wirtschaft zuzuordnen, stellt diese den entsprechenden Bescheid aus. Potenzielle Auftraggeber können sich durch eine Kopie des Bescheids und Einsicht in den Fragebogen des potenziellen Auftragnehmers vergewissern, dass kein Angestelltenverhältnis vorliegt.

Zuordnung auf Antrag

Unternehmer, die schon länger tätig sind, können selbst eine Überprüfung in die Wege leiten. Entweder der Auftragnehmer lässt sich prüfen. Oder der Auftraggeber lässt seinen Vertragspartner prüfen. Wird ein Antrag bei der SVA gestellt, wird dieser - unter Verwendung des standardisierten Fragebogens - an die GKK weitergeleitet. Bestätigt die Prüfung, dass die erwerbstätige Person als Unternehmer versichert ist, herrscht auch hier Rechtssicherheit und der Auftraggeber ist vor nachträglichen Zahlungen geschützt. Das ist vor allem wichtig, wenn sich einige wichtige Umstände beim Auftragnehmer ändern.

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