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Walter Ruck: Stabilität und Sicherheit von enormer Bedeutung

WKW-Präsident Walter Ruck fordert angesichts der aktuellen Lage „das Gemeinsame vor das Trennende zu stellen“ und zieht über die Arbeit der Kammer der vergangenen Monate positive Bilanz

Erfolge
  • Kinderbetreuungsgeld: Neuregelung erreicht

    Bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) wurde ein Jungfamilienfonds eingerichtet. Er soll Selbstständige unterstützen, die wegen einer Fristversäumnis Kinderbetreuungsgeld zurückzahlen mussten.

  • Neue Aufgaben für Standortanwalt Alexander Biach

    Stadt Wien überträgt per Erlass Alexander Biach als Wiener Standortanwalt neue Aufgaben. Bürgermeister Ludwig und WKW-Präsident Ruck präsentieren Zusammenarbeit auf Landesebene.

  • Wirtschaftsbund schafft familienfreundliche Kinderbetreuungsgeld-Lösung für Selbstständige

    EPU-Sprecherin, Kasia Greco, zeigt sich hocherfreut: „Von unserem Antrag im Wirtschaftsparlament 2018 bis in den Nationalrat war es zwar ein weiter Weg, doch der hat sich bezahlt gemacht. Künftig gibt es endlich klare Regelungen der Zuverdienstgrenze und einen Jungfamilienfonds, der Härtefälle für bereits rechtskräftig festgestellte Rückforderungen übernimmt. Gute Interessenvertretung zahlt sich schlussendlich eben immer aus!“

Wirtschaftskammer Wien-Präsident Walter Ruck nahm zu Beginn seiner Rede im heutigen Wirtschaftsparlament Bezug auf die aktuelle politische Lage:

„Der aktuelle Skandal hat den Glauben der Bevölkerung in die Lösungsfähigkeit der Politik in ihren Grundfesten erschüttert. Gerade in diesen Zeiten sind Werte wie Stabilität und Sicherheit von enormer Bedeutung."

Mein Appell: Wir müssen uns unsere Gesprächsfähigkeit untereinander erhalten, so wie wir es auch hier im Wirtschaftsparlament tun. Denn das ist der Wiener Weg. Gemeinsam reden, gemeinsam streiten, Dinge weiterbringen. Das ist es, was uns auszeichnet: Das Gemeinsame vor das Trennende zu stellen. Jetzt sei die Sozialpartnerschaft gefragt und die Wirtschaftskammer dabei ein starker Partner. Klar ist für Ruck auch, dass wichtige Vorhaben der Regierung, vor allem die Steuerreform, jetzt nicht auf die lange Bank geschoben werden dürfen.


Viel für die Wirtschaft erreicht
Für die Wirtschaftstreibenden ist seit dem letzten Wirtschaftsparlament im November viel weitergegangen. „Wir waren sehr erfolgreich“, betonte Ruck: „Wir haben die Anrainerparkplätze für den Wirtschaftsverkehr geöffnet. Mit der neu geschaffenen Standortanwaltschaft wird die Wirtschaftskammer Wien zu einem einflussreicheren Partner für Projektwerber innerhalb Wiens. Die Stadt wird in St. Marx eine moderne Eventhalle errichten. Für den dringend notwendigen internationalen Fernbusterminal gibt es die Zusage, ihn im zweiten Bezirk zu bauen. Auch nach dem Brand in Simmering haben wir binnen kürzester Zeit rasche Soforthilfe für die betroffenen Unternehmen, vor allem Kleinbetriebe, zur Verfügung gestellt.“


Modernste Interessenvertretung
Gleichzeit hat die Wirtschaftskammer Wien auch mit dem Umzug ins Haus der Wiener Wirtschaft ein „neues Kapitel“ aufgeschlagen. „Aus zehn Standorten haben wir einen gemacht, die Service- und Betreuungsflächen verdoppelt, Kosten gespart, Wege verkürzt und einen neuen, zentralen und modernen Standort für die Wiener Wirtschaft geschaffen. Und wir haben eine Strukturreform gemacht, die unsere Prozesse optimiert“, sagt Ruck. Für die Wiener Unternehmerinnen und Unternehmer steht u.a. ein eigenes Service-Center zur Verfügung. Auch das wko[forum]wien ist jetzt als eigenes EPU-Center ins Haus der Wiener Wirtschaft integriert. Neben einer Vielzahl von Workshops und Veranstaltungen stehen Kleinunternehmen auch Besprechungsräume zur Verfügung, die kostenlos gemietet werden können. Ruck: „Wir sind heute die modernste Interessenvertretung in Österreich.“

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