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Stolz auf die Jugend

Fünf Tage lang haben sich 43 österreichische Jungfachkräfte in Budapest den europäischen Berufsmeisterschaften EuroSkills gestellt - und einen wahren Medaillenregen ausgelöst.

Erfolge
  • Wiener Unternehmer freuen sich über U-Bahn-Förderungszusage

    Betriebe, die unmittelbar vom U-Bahn-Bau betroffen sind, können eine finanzielle Unterstützung beantragen.

  • Für die Branche wurde viel erreicht

    Seit 2015 sind die Persönlichen Dienstleister eine eigene Fachgruppe. Die Interessenvertretung hat in dieser Zeit wichtige Basisarbeit geleistet, sagt Fachgruppenobmann Charly Lechner. Imagearbeit und Qualitätssicherung spielen dabei eine große Rolle.

  • Ein starker Impuls für den Standort

    Vergabe-Bonus. Die Stadt will Wiener Betriebe beim Vergabewesen stärker berücksichtigen. Ein großer Erfolg für das Engagement der Wirtschaftskammer Wien, freut sich Maria Smodics-Neumann, Obfrau der Sparte Gewerbe und Handwerk

In 36 Berufen - darunter Kfz-Technik, Betonbau, Speditionslogistik und Restaurantservice - waren sie angetreten und haben in Summe 21 Medaillen nachhause gebracht. Viermal Gold, 14-mal Silber und dreimal Bronze. Damit ist Österreich am Siegerstockerl gleich hinter dem 17-mal größeren Russland. Auf diese wirklich beeindruckende Leistung können wir alle sehr stolz sein. Sie belegt, wie gut die Ausbildung von Fachkräften in unserem Land ist und dass wir mit der dualen Ausbildung  und den berufsbildenden Schulen eine sehr gute Basis haben. Ich danke den Betrieben, die ihre Jungfachkräfte auf diesen Wettbewerb vorbereitet haben und jetzt tagelang ohne sie auskommen mussten. Und ich danke auch allen anderen Betrieben, die viel Zeit, Geduld und Fachwissen in die Ausbildung der Fachkräfte von morgen investieren. 

Wie wichtig es ist, in den Nachwuchs zu investieren, zeigt sich gerade jetzt, in der Hochkonjunktur, wo die Arbeitslosigkeit stetig zurückgeht und es in immer mehr Berufen schwierig ist, qualifizierte Mitarbeiter zu finden. In der Technik, der IT, in Handwerksberufen, im Tourismus - überall dasselbe Bild. Der Fachkräftemangel kostet uns Kraft und vermindert unsere Wettbewerbsfähigkeit. Hier braucht es neue Initiativen und mehr Engagement. Denn wir brauchen die besten Köpfe und die geschicktesten Hände, um langfristig erfolgreich zu sein. 

Quelle: Wiener Wirtschaft

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