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Was jetzt für Wien geschehen muss

Walter Ruck: „Ich bin stolz auf die Rolle der WK Wien bei der Bewerbung um die Arzneimittelbehörde EMA. Jetzt gilt es, schon die nächsten Projekte für Wien zu planen - wichtige Infrastruktur für die Zukunft.”

Erfolge

Am 31. Juli endete die Bewerbungsfrist für die Neuansiedlung der European Medicines Agency (EMA). Die europäische Medizinagentur muss wegen des bevorstehenden Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union (EU) von London in eine andere EU-Metropole übersiedeln. Wien hat sich - so wie 22 andere europäische Städte auch - um die Ansiedlung dieser wichtigen Behörde beworben. Die Wirtschaftskammer Wien hat sich, gemeinsam mit dem Standortpartner Arbeiterkammer, für die EMA-Bewerbung stark gemacht, die Bewerbung ins Rollen gebracht und die gemeinsame Anstrengung von Ministerien, der Stadt Wien und der Wirtschaftsagentur Wien koordiniert. Gleichzeitig hat sich die Wirtschaftskammer Wien bei EMA-Chef Guido Rasi in London und bei internationalen Top-Entscheidern für den Standort Wien eingesetzt. Was jetzt noch getan werden muss, ist politisches Lobbying auf höchster Ebene.

Für den Standort setzen wir uns auch weiterhin ein, wenn wir darauf hinweisen, welche Infrastrukturprojekte in Wien jetzt dringend gebraucht werden, damit die Stadt 2030 den Herausforderungen des stetigen Bevölkerungswachstums mit starken Angeboten begegnen kann. Denn bereits jetzt stößt Wiens Infrastruktur - Straßen, öffentliche Verkehrsmittel, Veranstaltungsorte, Kommunikationsnetze, Warenlogistik - an ihre Grenzen. Die Wirtschaftskammer Wien hat daher acht Infrastrukturprojekte identifiziert, die rasch umgesetzt werden müssen - darunter ist der Lobautunnel mit der S1 Nordostumfahrung ebenso wie ein neuer Busterminal, eine neue Multifunktionshalle, der Ausbau des Breitbandnetzes in Wien oder die dritte Piste am Flughafen Schwechat. Diese Projekte sichern nicht nur die Zukunft Wiens ab, schon während ihrer Umsetzung werden sie Wien einen gewaltigen Schub geben. Denn nach unseren Berechnungen können bereits durch ihre Realisierung 130.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Die Investitionen in die Umsetzung der Vorhaben können eine geschätzte Wertschöpfung von mehr als 9,1 Milliarden Euro auslösen und damit auch die geschätzten Investitionskosten von 7,6 Milliarden Euro übertreffen. Am wichtigsten jedoch ist: Sie entfernen Engstellen in der Stadt, erschließen neue Betriebsgebiete und machen damit Platz für dringend benötigte neue Betriebe und Arbeitsplätze. 

Ihr DI Walter Ruck
Präsident der Wirtschaftskammer Wien,
Obmann des Wiener Wirtschaftsbundes
>>> www.facebook.com/WalterRuck

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