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Wer Gratis-WLAN anbietet, muss auf die DSGVO achten

Seit Einführung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) gibt es neue Regelungen für Anbieter von Gratis-WLAN.

Erfolge

Wer will als Gast eines Hotels oder Gastronomiebetriebs schon darauf verzichten, Urlaubsfotos über das vorhandene Gratis-WLAN zu teilen und so unabhängig vom eigenen Handy-Datenvolumen zu sein. An sich ein guter Service am Kunden, doch seit Mai nur unter Einhaltung bestimmter Rahmenbedingungen möglich.

Datenschutz hat Vorrang

Die DSGVO bringt viele neue Regeln, deren Nichtbefolgen mit hohen Geldstrafen bedroht ist. Eine davon betrifft das Anbieten von Gratis-WLAN: Den Zugang zum Gratis-WLAN ausschließlich in Verbindung mit einer Bekanntgabe der Daten des Nutzers (egal, ob direkt durch das Eingeben einer E-MailAdresse oder über den Umweg eines Logins via Facebook oder Google) anzubieten, ist nur mehr mit Einschränkungen möglich. Hier greift das sogenannte Kopplungsverbot. Dieses besagt, dass die Erbringung einer Dienstleistung - und das ist das Anbieten eines Gratis-WLANs - nicht abhängig sein darf von der automatischen Zustimmung zur Datennutzung zu Werbezwecken. Mit anderen Worten, wer kostenloses WLAN anbietet, darf die Nutzerdaten nur dann erfragen und zum Direktmarketing verwenden, wenn die Nutzer der Werbung freiwillig und aktiv zustimmen. Diese Zustimmung holt man am besten durch Anklicken einer Checkbox ein, wo die Nutzer im Detail informiert werden und bestätigen, dass sie der Datennutzung zu Werbezwecken zustimmen. Werden die Nutzerdaten auch weitergegeben (z.B. Weitergabe der E-Mail-Adresse an tripadvisor), so ist dafür eine zusätzliche Zustimmung notwendig.

Das Kopplungsverbot der DSGVO:

„Die Einwilligung gilt nicht als freiwillig erteilt, wenn zu verschiedenen Verarbeitungsvorgängen von personenbezogenen Daten nicht gesondert eine Einwilligung erteilt werden kann, obwohl dies im Einzelfall angebracht ist, oder wenn die Erfüllung eines Vertrags, einschließlich der Erbringung einer Dienstleistung, von der Einwilligung abhängig ist, obwohl diese Einwilligung für die Erfüllung nicht erforderlich ist.”

Mehr Informationen zur DSGVO finden Sie hier!

Quelle: Wiener Wirtschaft

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