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Wer Wien liebt

Wer Wien liebt, kauft in Wien ein. Kampagne als Liebeserklärung an Wien

Erfolge
  • Leichtere Pauschalierungen. Erleichterung für Kleinunternehmer

    Bisher lag die Grenze, um als Kleinunternehmen zu gelten und damit von der Umsatzsteuer befreit zu sein, bei 30.000€ Jahresumsatz. Jahrelang blieb dieser Wert unverändert und wurde seit dem Jahr 2007 nicht an die Inflation angepasst.

  • Anhebung der GWG-Grenze. Erleichterung für alle Selbstständigen

    Aus eigener Erfahrung weiß jeder Betrieb, dass der Kauf eines Laptops, Smartphones, Druckers, von Software(-lizenzen) oder anderer Büroausstattung recht schnell recht teuer werden kann. Nichts ist ärgerlicher, als ein Anlageverzeichnis für diese Dinge zu führen und auf die korrekte Abschreibungsdauer achten zu müssen.

  • Kinderbetreuungsgeld: Neuregelung erreicht

    Bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) wurde ein Jungfamilienfonds eingerichtet. Er soll Selbstständige unterstützen, die wegen einer Fristversäumnis Kinderbetreuungsgeld zurückzahlen mussten.

Um den stationären Handel zu stärken, startet die WK Wien rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft mit einer breiten Kommunikationsoffensive und der starken Botschaft „Wer Wien liebt, kauft in Wien ein“.

Die Kampagne mit dem Wiener Herz und dem Hashtag #wienliebe wird bis März wienweit zu sehen sein. „Wer lokal kauft“, so Trefelik „trägt zu heimischen Wertschöpfung bei und belebt die Stadt.“ Tatsächlich steigt der Online-Handel und bereits jetzt fließen mehr als die Hälfte der österreichischen Online-Ausgaben ins Ausland ab. Wohin? An internationale Online-Giganten, die in Österreich kaum Steuern zahlen, während heimische Händler ihren Beitrag leisten. „Solange kleine, lokale Betriebe die volle Steuerlast tragen und internationale Online-Konzerne ihre Erträge nicht in Österreich versteuern“, so Ruck, „kann es keinen fairen Wettbewerb geben. Wer in Österreich Geschäfte macht, soll auch in Österreich Steuern zahlen.“

Die WK Wien fordert deshalb steuerliche Chancengleichheit für österreichische Betriebe. Die Entscheidung der Konsumenten, bewusst zu konsumieren und die heimischen Angebote zu nutzen, sei eine Entscheidung für den Wirtschaftsstandort Wien. Die Kampagne soll ein klares Signal für den lokalen Einkauf in Wien sein. Die Wiener Betriebe bieten lokal und regional alles an, was das Wiener Herz begehrt.

Alle Infos zur Kampagne: Wer Wien liebt, kauft in Wien ein

„Die Wiener Kaufleute sind für das erste Adventwochenende bestens gerüstet“, sagt Rainer Trefelik, Obmann der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Wien. „Mit der Weihnachtsbeleuchtung und der Dekoration in den Schaufenstern und Geschäften sorgen die Händler für weihnachtliches Wohlfühlklima und mit ihrer Expertise für die beste Beratung.

“Für das heurige Weihnachtsgeschäft werden 335 Millionen Euro Umsatz erwartet – trotz Konjunkturabschwächung stabilisiert sich das gute Vorjahresniveau. Insgesamt kann sich der Wiener Handel auf ein starkes Weihnachtsgeschäft einstellen“Rainer Trefelik

Die Mehrheit der Wiener Händler sieht das auch so: 20 Prozent der Wiener Händler erwarten Umsatzzuwächse, 60 Prozent gehen von einer stabilen Entwicklung aus und 20 Prozent rechnen mit leichten Rückgängen.

Weihnachtsgeschäft sichert 1.900 Arbeitsplätze
„Rund 1.900 Arbeitsplätze werden alleine durch die Umsätze im Weihnachtsgeschäft gesichert“, erklärt Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien im Rahmen der diesjährigen Pressekonferenz zum Wiener Weihnachtsgeschäft. „Der stationäre Handel leistet das ganze Jahr über einen enormen Beitrag für unsere lebenswerte Stadt. Die Wiener Unternehmerinnen und Unternehmer schaffen Arbeitsplätze, bilden junge Menschen aus und gestalten die Stadt wesentlich mit.“ Deshalb appellieren Ruck und Trefelik an die Wienerinnen und Wiener:

„Kaufen Sie Ihre Weihnachtsgeschenke im Wiener Einzelhandel. Da werden Sie perfekt beraten, Sie erleben den Wiener Weihnachtszauber, unterstützen die Vielfalt in der Erdgeschosszone und sichern auch noch Jobs am Standort – besser Shoppen geht nicht.“ Walter Ruck

Über 12 Millionen Wiener Weihnachtspackerl
Laut KMU Forschung Österreich ist die Freude am Schenken ungebrochen: Die geplanten Ausgaben für Weihnachtspräsente liegen bei durchschnittlich 350 Euro pro Geschenkekäufer. Neun von zehn bzw. 1,5 Millionen Euro Wienerinnen und Wiener werden heuer acht bis neun Geschenke machen – somit landen über 12 Millionen Packerl unter Wiens festlichen Christbäumen. Die Studie zeigt, dass für knapp die Hälfte der Wienerinnen und Wiener (48 Prozent) Geschenke ein unverzichtbarer und zentraler Bestanteil des Weihnachtsfests sind. Erfreulich, denn für manche Branchen wie Juweliere und Spielwarenhändler (11 Prozent Mehrumsatz zu einem „normalen“ Monat) ist das Weihnachtsgeschäft ein regelrechter Umsatzturbo – gleichbedeutend mit einem 13. Monat im Geschäftsjahr.


Wiener Weihnachtsgeschäft 2019 im Detail
Neun von zehn bzw. 1,5 Millionen Wienerinnen und Wiener werden heuer Weihnachtsgeschenke besorgen. Durchschnittlich werden achteinhalb Geschenke um gesamt 350 Euro eingekauft und damit mehr als jeder andere Österreicher – insgesamt 12.750 000 Millionen Packerl. Der durchschnittliche Preis pro Geschenk liegt etwas über 40 Euro. Für die Familie wird am meisten ausgegeben: 82 Prozent des Weihnachtsbudgets (285 Euro) wird in Geschenke für Familienmitglieder „investiert“. Der Stellenwert vom Geschenkekauf bleibt hoch: Für knapp die Hälfte der Wienerinnen und Wiener (48 Prozent) sind Geschenke ein unverzichtbarer und zentraler Bestandteil des Weihnachtsfests. Dieser Wert ist im Vergleich zum Vorjahr noch weiter gestiegen. Am großzügigsten zeigen sich die 50- bis 59-Jährigen bzw. 40- bis 49-Jährigen (400 Euro). Männer und Frauen geben gleich viel für Präsente aus.  

Top 10 der Wiener Weihnachtsgeschenke: Buch auf Platz 1

  1. Bücher: 48 % der Konsumenten planen, ihren Liebsten etwas zum Lesen zu schenken. (2018: 30 % und Rang 2; 2017: 41 %)
  2. Gutscheine: 38 % (2018: 34 % und Platz 1) - Der Großteil der Gutscheine ist für Einzelhandelswaren (Bekleidung, Elektrogeräte, Spielzeug, etc.). Gutscheine für Dienstleistungen (Wellness, Reisen, Theaterkarten, etc.) werden etwas seltener nachgefragt.
  3. Textilien: 34 %
  4. Spielwaren: 33 % (2018: 23 %)
  5. Kosmetika: 27 %
  6. Genussmittel: 26 % (2018: 12 %)
  7. Bargeld: 20 %
  8. Schmuck: 17 %
  9. Selbstgemachtes: 16 %
  10. Unterhaltung / Kultur: 16 % (2018: 8 %)


Gutscheine und Bargeld oft erst spät eingetauscht
12 Prozent der Gutscheine werden unmittelbar nach den Weihnachtsfeiertagen eingelöst, 18 Prozent Anfang Jänner, 17 Prozent zwischen Mitte und Ende Jänner, 14 Prozent im Februar und März  und 38 Prozent später als März. Vergleicht man die Prozentzahlen mit dem Vorjahr, wird ein Trend hin zu einem späteren Einlösen bzw. Eintauschen von Gutscheinen und Bargeld deutlich. Ein wesentlicher Teil der im Einzelhandel durch Gutscheine erzielten Umsätze fällt nicht auf das traditionelle Weihnachtsgeschäft im Dezember, sondern auf die Monate danach. Der summierte Anteil für Februar, März und den Folgemonaten liegt bei 52 Prozent (2018: 40 Prozent).

Dezember ist Geschenkemonat Nr.1
Die Wiener tendieren wieder zum früheren Einkaufen ihrer Weihnachtsgeschenke. Während in den letzten Jahren viele die Geschenke erst in der zweiten Dezember-Hälfte oder kurz vor dem 24. Dezember besorgt haben, sind heuer 37 Prozent Late-Shoppers (2018: 44 Prozent). Im Gegenzug gibt es 19 Prozent Early-Christmas-Shoppers, die heuer vor oder im Oktober mit dem Kauf von Weihnachtsgeschenken starten (2018: 13 Prozent). 68 Prozent der Wienerinnen und Wiener planen, das Gros der Präsente im Weihnachtsmonat Dezember zu besorgen.

Online-Einkäufe zu Weihnachten
Das Internet wird als Informationsquelle immer wichtiger: Zwei Drittel der Wiener informieren sich vor dem Geschenkekauf im Internet. 38 Prozent planen heuer ihre Weihnachtspräsente in den Geschäften und via Internet zu kaufen – in etwa wie im letzten Jahr. Von den acht bis neun Weihnachtsgeschenken werden die Wiener ein bis zwei im Online-Handel kaufen. Rein rechnerisch sind das vom durchschnittlichen Budget (350 Euro) rund 65 Euro für das Online-Shopping. Gekauft werden bei österreichischen und internationalen Internetanbietern aber nicht nur Einzelhandelswaren, sondern auch z.B. Reisen oder Veranstaltungstickets. Besonders beliebt ist Online-Shopping unter den 15- bis 29-Jährigen.

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