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Wie viel Steuerlast sollen Unternehmer noch schultern?

Der Wirtschaftskammer ist es in den vergangenen Jahren gelungen, die Steuerlast zu senken. Doch es bleibt immer noch viel zu tun: Die Abgabenquote in Österreich ist weiterhin deutlich höher als im Durchschnitt in der Europäischen Union. Österreich braucht nun weitere Entlastungen.

Erfolge

Mehr als 43 Prozent der heimischen Wirtschaftsleistung nimmt der Staat den Unternehmern und Bürgern in Form von Steuern und Abgaben weg. Das ist rund drei Prozent mehr als der Durchschnitt der EU.

„Eine hohe Abgabenquote hemmt Wachstum und Beschäftigung - vor allem, wenn Unternehmen von der Steuerlast so stark betroffen sind wie in Österreich. Die Politik ist aufgerufen, das Steuersystem zu reformieren, Bagatellsteuern abzuschaffen und die Steuerlast für Betriebe zu senken.” - Wirtschaftskammer Wien Präsident Walter Ruck

Was Unternehmer wirkungsvoll entlastet

Lohnnebenkosten senken:

Eine Senkung der LohnnebenkostenBelastung um rund eine Milliarde Euro pro Jahr hat die Wirtschaftskammer schon erreicht. Jetzt geht es um die nächsten Schritte, um die Arbeitskosten zu reduzieren und dadurch Wachstum und Beschäftigung zu fördern 

Investitionen fördern:

Die WK Wien fordert die Einführung einer Wiener Investitionszuwachsprämie mit einem Volumen von 14 Millionen Euro - das sind 0,1 Prozent des Wiener Stadtbudgets 

Eigenkapitalbildung unterstützen:

Nicht entnommene Gewinne der Unternehmer sollen steuerlich frei gestellt werden, um die Eigenkapitalbildung zu erleichtern. Das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe.

Steuersystem vereinfachen:

Das heimische Steuersystem muss übersichtlicher und einfacher gestaltet werden, sodass seitenlange Ausfüllhilfen nicht mehr gebraucht werden.

Abschaffung von Sinnlos-Steuern:

Viele Steuern verfolgen nur den Zweck, irgendwo noch Geld herauszuquetschen. Die haben keinen positiven Lenkungseffekt und gehören abgeschafft - vor allem die U-Bahn-Steuer, Werbeabgabe, Luftsteuer, Schaumweinsteuer, Flugticketsteuer etc.

Arbeitszimmer absetzen:

Wer sein Arbeitszimmer im Wohnungsverband hat, sollte es auch absetzen dürfen.

„Unser Steuersystem ist über Jahrzehnte gewachsen, hat viele Ausnahmen und Sonderbestimmungen. Ein echter Wildwuchs, der einen extrem unübersichtlichen Detaillierungsgrad  erreicht hat. Es ist Zeit, reinen Tisch zu machen, schlanker zu werden und schlichtweg auszumisten.”  - Wirtschaftskammer Wien Präsident Walter Ruck

Die Wiener Abgabenpolitik verschärfe die Situation für Wiener Betriebe noch zusätzlich, etwa durch Steuerunikate wie die U-Bahnsteuer oder die Luftsteuer. „Die Aufgabe von Steuern ist, positive Lenkungseffekte zu haben. Bei manchen Steuern überwiegt allerdings der Eindruck, nur der Geldbeschaffung zu dienen”, sagt Ruck.

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