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Wiener Makler starten Infokampagne

„Nicht jeder, der eine Wohnung anbietet, ist tatsächlich ein Makler. Im Ernstfall haftet aber nur ein echter Makler. Daher sollten die Konsumenten besonders gut informiert sein und beim Erstkontakt mit dem Makler nach dessen Immobiliencard fragen. Dann kann er sich sicher sein, dass er es mit einem Profi zu tun hat.“

Erfolge

Wenn ein Makler die Türe einer Immobilie aufsperrt, hat er zwei Drittel seiner Arbeit vorher schon erledigt. Um mit dem gängigen Vorurteil aufzuräumen, Makler würden für ihre geringen Leistungen fürstlich entlohnt, haben wir in unserer Fachgruppe eine Info-Kampagne gestartet. Dabei sollen die Wohnungssuchenden, egal ob für Kauf- oder Mietobjekte verdeutlicht werden, über die gesetzlich vorgeschriebenen Maklerleistungen genauestens informiert werden.  

Mit der Kampagne wollen wir auch den Falschmeldungen durch Politik und diverse Organisationen entgegenwirken, die Maklerleistungen negieren und gegen die gesamte Branche Stimmung machen. Der Makler hat eine zentrale Konsumentenschutzfunktion, damit der Kunde umfassend informiert wird und vollständige Unterlagen erhält.  

Vielen Menschen ist im Internetzeitalter nicht bewusst, dass es die Makler sind, die auf eigene Kosten laufend Millionen von Unterlagen und Fotos zusammentragen und online stellen, damit Wohnungssuchende aus dem gesamten Immobilienangebot auswählen können. Falschmeldungen aus der Politik verunsichern die Menschen zusätzlich. In den nächsten Wochen und Monaten wollen wir so viele Unternehmen wie möglich zum Mitmachen animieren, sodass die Wohnungssuchenden auf breiter Front informiert werden.  

Beim ersten Zusammentreffen mit dem Makler wird den Wohnungsuchenden eine aus rund 40 Punkten bestehende Checkliste übergeben, die darüber informiert welche Leistungen vom Makler erwartet werden können welche gesetzlichen Verpflichtungen beim Makler liegen.  

In der Diskussion um die Maklerprovision wird oft verkürzt oder sogar falsch argumentiert. Kritiker behaupten, dass Makler nur im Auftrag der Vermieter arbeiten und fordern dabei die Abschaffung der Maklerprovision für Mieter, wodurch Wohnen billiger werden soll. Die Kosten der Vermittlung durch einen Makler sind Vermarktungskosten, die entweder extra in Rechnung gestellt oder eingepreist werden. In anderen Bereichen wie z.B. bei Finanzdienstleistungen sieht es der Gesetzgeber als wesentliche Pflicht die Kosten bzw. Gebühren so transparent wie möglich gegenüber dem Konsumenten darzustellen. Bei Wohnungen den gegenteiligen Weg zu gehen und die Vermittlungskosten zu verbergen kann nicht im Sinne des Gesetzgebers sein. Selbst bei geförderten Mietwohnungen und  Gemeindewohnungen fallen Vermarktungskosten an, die übernommen werden müssen. Diese werden eingepreist und von der Allgemeinheit getragen, wobei damit die Transparenz verloren geht.

Wer die Leistungen der Makler kennt, hat auch Verständnis für die Maklerprovision.
http://www.immobilienwissen.at/ 

 

Von Michael Pisecky, Wirtschaftsbund Obmann der Fachgruppe Immobilientreuhänder in der Wiener Wirtschaftskammer 

 

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