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Wiener Sozialpartner – Vorstoß für bessere Bildungs- und Berufsorientierung in Wien

AK Wien und WK Wien: Angebote zur Ausbildungs-Auswahl verstärken, um Schul-Abbruchquoten nachhaltig zu senken.

Erfolge

Die Wirtschaftskammer Wien und die Arbeiterkammer Wien bieten Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften in Wien vielfältige Angebote zur Berufsorientierung, wie zum Beispiel die Bildungs- und Berufsinfomesse L14 der Arbeiterkammer oder die Talentechecks der Wirtschaftskammer. Damit erhalten die Wiener Schulen nachhaltige Unterstützung bei der Vorbereitung junger Menschen auf einen erfolgreichen Einstieg in das Berufsleben. 

„Ein qualitätsvoller Berufsorientierungsunterricht kann ein klares Bild der Arbeitswelt vermitteln. Eine falsche Bildungswahl führt oft zum Abbruch der Ausbildung und zu Laufbahnverlusten. Und wir können es uns als Gesellschaft nicht leisten, Jugendliche ohne ausreichender Ausbildung zu haben“, so AK-Präsident Rudi Kaske.

„Wir Sozialpartner haben eine Fülle von Angeboten geschaffen, damit die Schülerinnen und Schüler von heute die beste Wahl für ihr Leben morgen treffen können. Beispielswiese mit den Talentechecks, die gerade stattfinden und 15.000 Jugendlichen aufzeigen, wo ihre Stärken und Schwächen liegen. Was wir aber vermissen, ist dass die Berufsorientierung an den Schulen und in den Lehrplänen richtig verankert wird“, Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien.

  • Berufs- und Bildungswegorientierung als verbindliche Übung in einem eigenen Gegenstand an der AHS-Unter- und Oberstufe führen.

  • Schulen mit den Sozialpartnern soll im Bereich der Berufsorientierung verstärkt werden – die Angebote der Sozialpartner verpflichtend für die Schüler vermittelt werden.

  • Interesse für technische Aktivitäten, Berufe und Ausbildungen durch geeignete Projekte oder Maßnahmen steigern.

  • Im Werkunterricht verstärkt auch Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger als Lehrer einsetzen, die aufgrund ihrer Berufserfahrung den Schülern praktische Erfahrungen mit unterschiedlichen Materialien wie Holz, Metall usw. ermöglichen und damit auch zur Berufsorientierung beitragen können.

  • Berufs- und Bildungswegorientierungsangebote sollen in der 9.Schulstufe verpflichtend verankert werden, um mögliche Schulabbrecher oder Jugendliche, die eine Lehre anstreben, gut vorzubereiten. SchülerInnen, die eine BMHS oder AHS nach der Schulpflicht verlassen, sollen die Möglichkeit erhalten, gemeinsam mit einem Jugendcoach einen persönlichen Perspektivenplan zu erarbeiten.

  • Verpflichtende Betriebspraktika für Lehramt-Studierende umsetzen.

  • Pflichtmodule zur Berufs-und Bildungswegorientierung in den Lehramtsstudien Geographie und Wirtschaftskunde, Deutsch und Werken fix verankern.

  • Mappe/Portfolio für Wiener SchülerInnen zur Dokumentation der absolvierten Aktivitäten zur Berufsorientierung und ergänzende Potenzialanalysen, die Jugendliche bei der Berufswahl unterstützen.

„Gemeinsam stellen die WKW und die AK Wien beträchtliche Ressourcen für Bildungsorientierung und Berufswahl zur Verfügung. Wir erreichen mit unseren Angeboten in Wien pro Jahr mehr als 30.000 Schüler, aber ohne flankierende Maßnahmen der Schulen wird es uns nicht gelingen, die Zahl der Bildungsabbrecher weiter zu senken“, so Ruck und Kaske abschließend.

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