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Wirtschaftsbund Wien Umfrage: Selbstständige der Bundeshauptstadt ganz klar für flexiblere Arbeitszeiten

12 Stunden Tageshöchstarbeitszeit, 60 Stunden Wochenhöchstarbeitszeit und 2 Jahre Durchrechnungszeitraum als klarer Favorit bei mehr als 2000 Teilnehmern

Erfolge

„Es geht nicht darum, mehr zu arbeiten, sondern flexibler“, stellt Christoph Biegelmayer, Direktor des Wiener Wirtschaftsbundes, gleich zu Beginn der Vorstellung der Umfrageergebnisse der Wirtschaftsbund Wien Umfrage unter den Wiener Klein- und Mittelbetrieben zum Thema Arbeitszeitflexibilisierung klar. „Wer Arbeitsplätze halten und neue schaffen möchte, muss die Erwartungen und Lebensrealitäten der KMU berücksichtigen“, so Biegelmayer.

Die wichtigsten Ergebnisse im Detail:

• Jeder zweite (46,08%) Teilnehmer stuft die derzeit geltenden Arbeitszeitgesetze als „unbefriedigend“ ein, nur knapp 4 Prozent (3,6%) empfinden sie als „sehr gut“.

• Dementsprechend sprechen sich satte 88,7% für eine generelle Flexibilisierung der Arbeitszeit aus. Von den teilgenommenen Arbeitgeberbetrieben glaubt fast der gleiche Prozentsatz (86%), dass auch die eigenen Arbeitnehmer eine Arbeitszeitflexibilisierung befürworten.

• Das vom Wirtschaftsbund vorgeschlagene Arbeitszeitmodell 12 Stunden Tageshöchstarbeitszeit, 60 Stunden Wochenhöchstarbeitszeit und 2 Jahre Durchrechnungszeitraum gilt als klarer Favorit unter den Unternehmerinnen und Unternehmern: 47% sehen es als „sehr gut“ und 37,5% als „gut“ an.

• Die Auswirkungen dieses Modells auf das eigene Unternehmen ergeben ein ähnliches Bild: Positive Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit (90%), die Kundenzufriedenheit (90%) und die Innovationsfähigkeit (84%) werden angenommen, sollte das Modell umgesetzt werden. Selbst bei der Mitarbeiterzufriedenheit, Motivation und Bindung der Mitarbeiter (78%) überwiegen laut Meinung der Selbstständigen die positiven Auswirkungen einer Arbeitszeitflexibilisierung.

Die Ergebnisse sind für Biegelmayer „ein klarer Auftrag“ zur sozialpartnerschaftlichen Umsetzung. Seiner Meinung nach ist es „höchste Zeit die ideologischen Scheuklappen auf allen Seiten endlich abzulegen und im Sinne des Wirtschaftsstandortes die bestmöglichen Arbeitsbedingungen für Arbeitnehmer und Arbeitgeber durchzusetzen“, so Biegelmayer abschließend.

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