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Wirtschaftsmission in Saudi-Arabien

Österreichische Firmen fassen nach Wirtschaftsmission in Saudi-Arabien Fuß

Erfolge
  • Wiener Unternehmer freuen sich über U-Bahn-Förderungszusage

    Betriebe, die unmittelbar vom U-Bahn-Bau betroffen sind, können eine finanzielle Unterstützung beantragen.

  • Für die Branche wurde viel erreicht

    Seit 2015 sind die Persönlichen Dienstleister eine eigene Fachgruppe. Die Interessenvertretung hat in dieser Zeit wichtige Basisarbeit geleistet, sagt Fachgruppenobmann Charly Lechner. Imagearbeit und Qualitätssicherung spielen dabei eine große Rolle.

  • Ein starker Impuls für den Standort

    Vergabe-Bonus. Die Stadt will Wiener Betriebe beim Vergabewesen stärker berücksichtigen. Ein großer Erfolg für das Engagement der Wirtschaftskammer Wien, freut sich Maria Smodics-Neumann, Obfrau der Sparte Gewerbe und Handwerk

Dorothea Sulzbacher ist Geschäftsführerin der Lite-Soil GmbH. Gemeinsam mit ihrem Partner produziert sie - zu Netzen oder Streifen - konfektionierte Geotextilien, die eine Belüftung und bessere Bewässerung von Pflanzen bewirken. Damit kann bis zu 70 Prozent des immer kostbarer werdenden Wassers für den Garten- und Landschafsbau sowie im Agrarsektor eingespart werden. Ihre Wasserspeicher vertreibt das Start-up aus Neubau schon in vielen Ländern - in Italien, Frankreich, Skandinavien und Holland.  Als weitere Märkte sind Länder im Arabischen Raum, wo Wasser knapp ist, ein logischer Schritt.

„Nach Saudi-Arabien kann man nur über Einladung eines anderen Unternehmens einreisen. Die Wirtschaftskammer hat für uns die Funktion des Door Openers übernommen”,

sagt Sulzbacher, die im Vorjahr mit einigen anderen Unternehmern die Wirtschaftsmission von WK Wien-Präsident Walter Ruck nach Riyadh und Jeddah begleitet hat.

„Die Außenhandelsstelle vor Ort hat alles perfekt organisiert und das war nicht einfach, dann als Frau habe ich sie dort vor besondere Herausforderungen gestellt, wie zum Beispiel die Bekleidungsvorschriften oder die Organisation eines eigenen Fahrers. Neben Treffen der Delegation in großer Runde mit Top Unternehmen bzw. Organisationen konnte ich mit sechs potenziellen Vertriebspartnern Gespräche führen” 
sagt Dorothea Sulzbacher.

Wieder in Wien wurden mehr als ein halbes Jahr weitere Verhandlungen via Skype geführt. „Wenn man in Saudi Arabien Fuß fassen will, muss man die kulturellen Unterschiede berücksichtigen. Es braucht lange, bis die Saudis Vertrauen fassen und sie wollen vorher viel wissen, auch Privates - ob man verheiratet ist, oder Kinder hat, zum Beispiel”, erzählt Sulzbacher. Heuer soll es dann endlich losgehen mi tdem Einsatz der ersten Produkte in Saudi Arabien.

Quelle: Wiener Wirtschaft

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