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Wortwahl und Prüfungen mit Augenmaß!

Der Wiener Wirtschaftsbund verwehrt sich klar gegen die Vermischung von Arbeitsunfällen oder sogar Todesdramen in Bezug auf schikanöse Unternehmensüberprüfungen.

Erfolge

„Wer mit einem solch schlechtgemeinten Vergleich Stimmung machen will, der hat ähnlich den überzogenen Unternehmensprüfungen bei der Wortwahl jedes Augenmaß verloren“, erteilt Christoph Biegelmayer, Direktor des Wiener Wirtschaftsbundes, der heutigen Aussendung der Gewerkschaft vida eine klare Absage. „Es ist klar, dass im täglichen Anwendungsfall von mittlerweile mehr als 16.000 unterschiedlichen Paragrafen für Betriebsinhaber auch einmal Fehler passieren können. Das Aufzeigen von Schwachstellen in diesem System oder die Kritik an dem teils existenzbedrohenden Vorgehen des Arbeitsinspektorats darf Selbstständige jedoch niemals ins Licht von Verbrechern rücken“, so Biegelmayer

Wirtschaftsbund schützt Unternehmerinnen und Unternehmer

Selbstständige in Wien sind mittlerweile im täglichen Kontakt mit der Bundes- und/oder Stadtverwaltung. Die daraus entstehenden Bürokratiekosten ergeben insgesamt 1900 Euro pro Mitarbeiter und Jahr. „Damit liegen die Kosten für Wiens Unternehmen im Vergleich mit Betrieben in den Bundesländern mit großem Abstand auf dem traurigen ersten Platz. Es gibt nicht nur zu viele Gesetze, sondern auch zu detaillierte und unflexible Vorschriften, die weder den Betrieben noch den Arbeitsinspektoren den notwendigen Spielraum für die tägliche Praxis lassen“, kritisiert Biegelmayer und weiter: „Wenn sich dann auch noch die Behörden untereinander einen Wettkampf liefern um das härteste Prüfverfahren, die rigidesten Auflagen oder die größten Schikanen, wie zum Beispiel gezielte Prüfverfahren während des Urlaubs der Geschäftsführung, werden wir uns als größte Interessenvertretung immer schützend vor unsere Unternehmerinnen und Unternehmer stellen!“

„Beraten statt strafen“ schützt wirtschaftliche Existenz beider Seiten

Nicht umsonst verfolgt der Wirtschaftsbund das Ziel „beraten statt bestrafen“ in allen Bereichen zu implementieren, um den Unternehmen und ihren Mitarbeitern wieder mehr Luft für ihr Kerngeschäft zu lassen. Die teils überkommenen Vorschriften zum Arbeitnehmerschutz sollen weder Selbstzweck noch einzige Legitimation des Arbeitsinspektorats sein. Der Schutz der Arbeitnehmer aber auch deren wirtschaftliche Existenz, ihr Arbeitsvertrag, können durch die Beratung und Prävention besser gesichert werden, als durch Strafen und Bürokratie.

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