Investitionszuwachsprämie

Seit Jahren merken wir, dass die Investitionsquote in Österreich konstant sinkt. Damit riskieren wir einen großen Teil unserer wirtschaftlichen Zukunft, schließlich nehmen sich nicht nur die Betriebe dadurch selbst Chancen, sondern sie fallen auch als Auftraggeber für die anderen Unternehmen weg. Ausbleibende Investitionen schaden dem heimischen Wirtschaftsstandort daher gleich doppelt. Darum fordern wir seit Langem auch die Einführung einer Investitionszuwachsprämie für Wien. Unsere Vorschläge, das von uns bereits präsentierte Berechnungsmodell und unser Drängen auf die rasche Umsetzung dieses Anreizsystems, haben nun auch die österreichische Bundesregierung überzeugt: Unser Modell wird ab 2017 gleich bundesweit umgesetzt, dieses Signal kommt keinen Tag zu früh! Damit stärken wir nicht nur die heimischen Klein- und Mittelbetriebe, sondern sorgen auch für positive Signale auf allen Ebenen. 

Der Bund stellt dazu 175 Millionen Euro, verteilt auf die Jahre 2017 und 2018, zur Verfügung. Dadurch sollen bundesweit 1,2 Milliarden Euro an Neuinvestitionen ausgelöst und 25.000 neue Jobs geschaffen werden. Die Förderung gilt für Investitionen in neu angeschaffte, aktivierungspflichtige Wirtschaftsgüter des abnutzbaren Anlagevermögens. Besonders erfreut sind wir über die Tatsache, dass gerade die kleinen und mittleren Betriebe (unter 50 Mitarbeiter)mit 15% der Investitionssumme besonders stark gefördert werden. Für Wien bedeutet das: 45 Millionen Euro Förderung für heimische Betriebe, die mehr als im Durchschnitt der letzten drei Jahre investieren. Unseren Berechnungen folgend, werden damit mehr als 300 Millionen Euro von den Unternehmen investiert und dabei mehr als 5600 neue Jobs in der Bundeshauptstadt geschaffen werden. Ein guter erster Schritt in die richtige Richtung!

Weitere Informationen direkt unter aws KMU-Investitionszuwachsprämie

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